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Erster Band. Alte Welt.
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tionalcharakter der Griechen worden. Die Nachkommen Der-jenigen, welche anerkannt die Lehrer der Menschen gewesen, füb^ten sich aufgefordert, den ererbten Rahm zu behaupten; Patri^tismus oder Nationalstolz trieb sie an, über die verhaßten ^ ^bieter, deren Waffen und Politik sie hatten weichen muffen,nigstens an Geist und Geschmack sich fortwährend zu erheben«Dagegen waren die Wissenschaften und Künste in Rom iiiettin^wahres Nationalbesitzthnm gewesen. Selbst dieSprache b»^hier nicht durch die Volkskultur, sondern nur durch das GeN>eeinzelner Männer, welche Griechenland ihre Bildung verdankte»-die Vervollkommnung erhalten.

Indessen konnte auch Griechenland dem allgemeinen Zeirge^nicht entweichen. Immer seltener und seltener erschienen wahrb^erleuchtete Männer. Der Streit mit den großen Alten war ^ungleich. Muth und Kraft fehlten, um neue Bahnen mit Erff^zu brechen. Matte Nachahmung blieb allein noch übrig. N>^ !die Fortführung der Wissenschaft, nur die Erklärung der !handenen Bücher wurde das Geschäft der Gelehrten. Anst»^der schöpferischen Genie's, welche in schönern Zeiten geglänztfüllten sich die Schulen und Bibliotheken mit Grammatiker»-Kunstlichtern und Kommentatoren.

Von Commodus bis zum Untergang des abend-ländischen Reichs.

Ansang des Verfalls.

M. Aurels einziger Sohn, Aurelius Commodus, ^ jihm folgte, war der erste imPurpur geborene Prinz auf ^römischen Kaiserthron. Seine Laster machten mit den Tugend" ,des Vaters den schrecklichsten Kontrast. So wie einst Nero, 5"^er mit zügelloser Ausschweifung an, und endete mit entseplich^ jGrausamkeit und Unsinn. Eine Menge der edelsten Senatore»und Bürger wurde Opfer seines ungereizten Blutdurstes, weist»'"er mitunter auch seine eigenen Kreaturen, und die Genossen s"'"Lüste schlachtete. Und immer verworfener wurde sei» Gei»"^'