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chein Ruhm wie sein Vater, und doch im Ganzen ohne Erfolg.Im offenen Feld standen die Teutschen ihm nicht. Viermal dranger tief in Germanien; die Natur des Landes und die darnachwohl berechnete Kriegsmanier der Teutschen zwangen ihn immerwieder zum Ruckzug. Doch schlug Germanicus die Catten, dieMarsen, und den edlen Herrmann, fing dessen Gattin, diehochherzige Th usn e ld e, und führte sie zu Rom im Triumph auf.
Allmälig verlor Nom die Hoffnung zur Bezwingung Teutjch-lands. Es schien genug, die eigenen Grenzen zu decken; undMan hätte auch dieses nicht vermocht, wäre nicht die Zwietrachtder Teutschen gewesen. Marbod, mit der verbundenen Machtder Onaden, Hermunduren, Semnonen, Langobardenu. a. kriegte gegen Herrmann, welchem die Cherusker- undviele Volker Nordteutschlands folgten. Zwar siegte Herr-mann, aber häuslicher Verrath tödtete ihn. Mit ihm erloschder Ruhm derCherusker. Auch das Markomannische Reichverlor nach Marbod's Sturz seine Kräfte, und wurde durch in-nern Krieg, so wie durch römische Ränke, zerrüttet.
Dafür erhoben sich andere Völker, zumal gegen den Rhein,und drängte» die Römer. Kaiser Claudius zog seine Truppenauf das liuke Rheinufer zurück, und die Teutschen schöpftenneuen Muth aus diesem Eingeständniß der Schwäche.
Batavischer und Markomannischer Krieg.
Bald nachher, als während der Bürgerkriege, nach Nero'sTod, Cl. Civilis, Anführer der Bataver, Aufrubr gegen Romsdrückende Herrschaft erhob (69), und sein anfängliches Glück vielegallische Völker zu gleichem Abfall brachte, benühten die Teut-schen solche Gelegenheit des Ruhmes und der Beute. Vespa-sianus Legat, der vortreffliche Petilins Cerealis, hemmtedas Glück der Bataver und ihrer Bundesgenossen: doch erlittauch er große Unfälle, und schloß endlich Friede, wie es scheint§"f billige Bedingungen.
Seit dieser Zeit vermehrten sich die Angriffe der Teutschenanf's römische Gebiet. Immer wachsam und voll Haß gegenRom, waren sie meistens mit dessen Feinden verbunden. So stau-