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Erster Band. Alte Welt.
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sei«. ES wäre eine undankbare Mühe, alle Einfälle dieser Bar-baren in die römischen Länder und das unaufhörliche Schlacht-getümmel ordentlich verzeichnen zu wollen. Wir haben in derGeschichte der Kaiser gesehen, welche aus ihnen vorzüglich glück-lich, oder vorzüglich unglücklich gegen die Teutschen gestritten;an die Folge ihrer Namen reiht sich auch von selbst die chrono-logische Ordnung der teutschen Kriege. Von der Zeit aber, daaus Raubzügen Eroberung splane werden, und die Trümmerdes dahinstürzenden Reiches in den bleibenden Besitz der Barba-ren kommen, fängt die besondere Geschichte dieser Völker an.welche wir dem Gemälde des Mittelalters vorbehalten.

Verfassung der Teutschen.

Die Teutschen dieses Zeitraums hatten, so wie die reinsteTheorie es verlangt, wirklich nicht mehr von ihrer natürlichenFreiheit und Gleichheit aufgeopfert, als unumgänglich zur Er-reichung des geselligen Zweckes nach ihrem damaligen Kulturstandnöthig war. Jedes Familienhaupt, jeder in der Versammlungder Gemeinde mit Schild und Speer begabte Jüngling (Mann,Wehr) war über seine Person, seine Familienglieder, und seinBesitzthum unumschränkter, selbstständiger Herr und Gebieter.Aber zwischen den Mannen eines jeden Bezirks (Markgenos-senschaft, Gau) bestand eine Vereinigung zur gemeinschaftlichenNutzung, und^zur Vertheidigung desselben. Das Eigenthumauf Grund und Boden war der Gemeinde, nicht der Einzel-nen (wenigstens bei den Sueven; anders bei den Sachsen).Diese erhielten jährlich, nach Verhältniß ihrer Familienzahl, eingewisses Maas von Ländereien angewiesen. Die Hauptnutzungwar Viehzucht, nicht Ackerbau; P rivateigenthum nur überbewegliche Sachen (Vieh, Waffen, einfaches Geräthe, etwa§nch fahrbare Hütten) °-°) vorhanden. Die Vertheidigung solchenHrivateigenthums, so auch die Rache für Privatbeleidi-

Auch die festere »Hütten waren aus schlechten Materialien in derdürftigsten Gestalt errichtet, und wurden, nach Laune und Zufall,vneinzelt „der in regelloser Zerstreuung aufgeschlagen.