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Erbauung von Klöstern, mit theologischen oder kirchlichen Zänke-reien und mit Erhebung deS Bischofsstuhles zu Lissabon zuMPatriarchat. Der heilige Vater belohnte so fromme Gesinnungdes Monarchen mit dem Titel des „Allerglaubigsten" Königs-Die Fortschritte der Wissenschaft, die selbst an katholische"Höfen aufdämmernde Erkenntniß vom Verhältniß des Staats zurKirche, führten den Krieg gegen die historisch sehr wohl begrün-deten, d. h. durch den längsten Bestand geheiligten Ansprüche desPapstthums. Die Päpste behaupteten mit Muth und List sovieles, als zu behaupten noch möglich war, mit uralter Kunstsich nach Zeiten, Umständen und Persönlichkeiten richtend, hiertrotzig, dort nachgiebig oder duldend, so wie es der Fall erheischte-Unter den Päpsten dieser Zeiten ist zumal Clemens Xl-(Albani) — welcher gegen Kaiser Joseph l. den ungleichen Streitmit weltlichen Waffen versuchte — berühmt worden durch vielfacheZerwürfniß mit fast allen Höfen, die in näherer Berührung mitRom standen, und durch feine unglückliche Bulle „Unigenitus."
Der staatskluge und tapfere König Viktor Amadeus vo»Sicilien, und an dessen Statt nachmals von Sardinien/welcher allererst solche königliche Würde auf sein Haus, S av o v e»,gebracht, endete kläglich. Er trat um die Zeiten des Seviller-Traktats, beängstigt durch den wohlverdienten Zorn der streiten-den Mächte Oestreich und Spanien, das Reich seinem Sohl"',Karl EManuel, ab, des Sinnes, nach vorübergegangenemSturme die Regierung von neuem zu übernehmen. Als er ab^letzteres wirklich zu thun gedachte, wurde er gefangen genommMauf Befehl seines unnatürlichen Sohnes. Trostlos starb ViktorAmadeus ein Jahr nach seiner Gefangensetzung (1732, 31- OkO'Karl Emanuel indessen, nach dieser vatermörderischenhauptung des Thrones, regierte unter Beistand seines klugM,scharfsichtigen Ministers, des Marquis d'Ormea, kräftig undpolitisch weise. Er ordnete den Staatshaushalt, das Heerweb'"und das Befestigungssystem seines Landes.
Schlußbetrachtung.
Im Ganzen zeichnet dieser zweite Zeitabschnitt der verliegrm
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