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ten selbst ergriffen, und den nachsehenden Russen überliefert ward.Sein Blut, welches in Moskau unter dem Henkerscbwert floß(1775, 10. Jan.), war eine schwache Sühne für die vielen Gräuel-thaten, die er verübt hatte.
Inzwischen hatte auch der Krieg wider die Pforte ein glor-reiches Ende genommen. Der Sultan Mustapha III. starb(11. Jan. 1774). Sein Bruder und Nachfolger, Abdul Ha-in id, erfuhr und stillte mit Mübe einen schweren Aufstand derJanitscharen. Der Großwesflr, Mouson Zade Mehenied,wich vor den Nüssen, welche sein ganzes Heer bei Schiunilaeinschloßen. Jeht wurde im Lager zu Kutschuk-Kainardschi(21. Juli 1774) nach des Siegers Machtgebot der Friede ge-schloffen, welcher Rußlands kühne Wünsche krönte, und die Klug-heit der vermittelnden Mächte zu Schanden machte. ^
Durch diesen Frieden erhielt Rußland, außer der freienSchifffahrt auf dem schwarzen Meere und der Durchfahrt in'§weiße, die FestenJe ni kale uudKertsch in derKrim, Assow,endlich die große und kleine Cabardei. Alle übrigen gemachtenEroberungen gab es zurück; doch sollten die Tartaren derKrim, so wie jene in Budgiac und Cuban frei seyn, mit"'eurem aus Dschengi s-Chau's Geschlecht sreigewählten Chan-
Kaiser Joseph II- Innere Regierung. Geist der Zeit.
Angefeuert durch Friedrichs und Katbarinens Thaten-glanz betrat auch Kai'er Joseph II. den Weg des Ruhmes, m>»*der groß zwar als beide, jedoch edler. Seine Regierung machtEpoche in der Geschichte Oestreichs, ist höchst wichtigTeutsch land und Europa, und eines der merkwürdigsten 3""chen der neuen Zeit.
Maria Theresia hatte den unter Karls VI. schläfrigVerwaltung tief herabgekommenen östreichischen Staat durchweise Reiormen vielfach gestärkt und erboben. Die Deschränktbotibrer Minister und Beamten, mehr noch die Arglist der Privi^'.girten, vor Allen der Geistlichkeit, sehten jedoch ihrem Wir^'"eine engere Grenze; und sie selbst, durch Herzensgüte vielfach^Täuschung preis, war nicht geeignet zu tiefgehender, durchg"'^