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Wochen, in Folge der einen Schlacht von Jena, alles Land,Init einer Bevölkerung von neun Millionen Menschen, in Napo-leons Hand gefallen. Denn auch das neutrale Gebiet galt fürgute Beute. Auch Braun schweig und Hessen ka>fel, dieHansestädte, endlich auch Mecklenburg und Oldenburgwurden besetzt. Schwere Brandschatzungen und andere Willkürsprachen das Recht der Eroberung auS. Ganz Nord teutsch-land seufzte also unter des Siegers Geißel; Sä d t eut fehl an dgab ihm Kriegsknechte und Gold. Auch der Großherzog vonToskana (Würzburg) schloß dein Rheinbund sieb an, undHessendarmstadt machte ein eigenes Bündniß mit FrankreichsHessenkassel aber erfuhr plötzlich, daß seine Neutralität zu EndeN). Das Land mit allen Festen ward in Besitz genommen, dasHeer entwaffnet und kriegsgefangen erklärt (31. Okt.). Der Be-täubte floh nach Dänemark.
Früher schon (26. Okt.) war dasselbe Loos über Braun-schweig ergangen. Der unglückliche Herzog, der in der Schlachtbei Auerstädt eine schwebe Wunde empfangen, überlebte gleich-wohl noch sein Reich, wie seinen Ruhm. „Dqs Haus Braun-schweig hat zu regieren aufgehört" — also verkündete derSieger. Krank, des Augenlichtes durch seine Wunde beraubt,starb der verfolgte Greis ohne Trost zu Ottensee (10. Nov.).
Von ganz Teukschland nahmen bloß die Provinzen Oest-reichs weder handelnd noch leidend Theil am Krieg. Aber derWunderschnelle Fall Preußens, wiewohl er den eigenen Sturz min-der demüthigend machte, war dennoch ein Gegenstand des Ent-setzens und der Trauer.
Russischer Krieg. Schlacht von Friedlavd. Friede zu Tilsit.
Schon toSte der Kriegslärm über die Grenzen Tentschlandshinaus, in Polen und Preußen. Die Stunde der Rache schlugsür die Theilung PolenS. Kaum dessen Grenzen berührend,rief Napoleon die Nation in die Waffen, zur Wiederherstellungdes Vaterlandes; und willig gehorchte sie der Aufforderung. DieWviwodichafke» ertönten vvm Rufe der Freiheit. Kalisch vorallen erhob denselben; bald aber brannte dgö Feuer weithin bis
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