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I« guterOrdnung, fechtend, zog derEczherzog auf der Straßevon Mähren zurück. Bei Ina »in entbrannte neuer, heftigerKampf (11. Juli), als die Nachricht voin geschlossenen Waffen-stillstand die Streitenden trennte.
Vermöge dieses Waffenstillstandes ward über ein Drittheilder östreichischen Monarchie, an 4000 Ouadratmcilen mit 8'/,Millionen Einwohnern dein kriegerischen Besth und den ungeheurenErpressungen des Siegers überlassen. Nach einer dreimonatlichen,anfangs in Ungarisch-Alten bürg, hierauf in Schönbrunngepflogenen Unterhandlung kam endlich auch der, von Wien be«nannte, Friede zu Stande (14. Okt.)
Oestreich entsagte in demselben einem Gebiet von mehr als'2000 Ouadratmeilen und fast vierthalb Millionen Menschen;nämlich den Ländern Salzburg und Be rchte Sgad en, demJnnviertel mit Braunau und dem Hausruckviertel,sämmtlich zu Gunsten des Rheinischen Bundes, ferner demVillacher Kreis in Kärnthen, dein Herzogthum Krain, demGebiet von Trieft, der Grafschaft Görz und dem F r iaul, auchJstrien, einem Theil von Kroatien, und dem sämmtlichenungarischen Uferland, also daß die Sau die Grenze der Monar-chie bilden sollte. (Diese Provinzen, sammt Dalmaticn, Ve-nezianisch - I st ri e n und Ragusa, welche vom KönigreichItalien losgerissen wurden, bildete Napoleon zu einem neuen,Jllyrischen Staat unter französischer Oberherrschaft). Nochweiter entsagte Oestreich, zu Gunsten des Herzogthums War-schau, ganz Westgallizien mit Krakau (die Salzwerke vonWielizka sollten Oestreich und Warschau gemeinschaftlich gehö-ren), nicht minder dem Zainosker Kreis in Ostgallizien.Endlich ward auch Rußland ein Strich von Ostgallizien miteiner Bevölkerung von 400,000 Seelen zugesagt. (Eine spätereKonvention mit Rußland selbst bestimmte zu solcher Abtretungden Tarnopoler-Kreis, mit einigen andern Bezirken). Nochverzichtete Oestreich auf die dem Erzh. Anton zustehende Hoch-meisterwürde des (von Donaparte während des Kriegs aufgehobe-nen) Teutschen Ordens; es erkannte alle in Italien, Spa-nien und Portugal statt gehabten oder weiter zu treffenden