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Erster Band.
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sie mit Krautern gefärbt haben *X Auch bei den uncivili-sirten Einwohnern der erst kürzlich entdeckten Inseln undGegenden hat man das Nemliche beobachtet; wir müssendaher die Entdeckung der Basen oder Beitzen (Mordantnennen sie die Franzosen) und ganz besonders die desAlauns (welcher unter allen übrigen am meisten und all'-gemeinsten im Gebrauche ist, um adjective Farbestoffe zubefestigen), als eins der wichtigsten Ereignisse in der Ge.schichte der Färberei anerkennen; nur ist es jetzt unmöglich,die Zeit oder den Ort dieser wichtigen Entdeckung zu be-stimmen

Beckmann hat in den Göttinger Abhandlungen *),und hernach int ersten Bande seiner Beitrage zur Geschichteder Erfindungen 7 8 9 ) behauptet, daß der Alaun der Alcen

Transalpina Gallia herbis tyriura atque conchylium tingit,omneisque alios colores : nec quaerit in profundis murices,seseque objiciendo escam, dum praeripit, bellui« marinis,intacta etiam ancoris scrutatur vada, ut inveniat per quodfacilius matrona adultero placeat, corruptor insidietur nuptae,

Lib. XXII. C. 3.

Hcrodot erzählt als etwas außerordentliches von ei-nem am Ufer des Caspischcn Meeres lebenden Volkes, daßes sich aus zerquetschten und mit Wasser gemischten Baum-Blattern eine Farbe bereite, mir der es Figuren von Thie-ren rc. auf die Kleider mahle. Diese Figuren sollen mit Was-ser nicht mehr wegzubringen gewesen seyn.

7) Da die Natur die schwefelsauren Salze meistens schon gebildetliefert, so laßt sich die Anwendung des Alauns und der Vi-triole in den frühesten Zeiten davon am besten herleiten.

8) Clommentationum societ, scient. Gottingensis Vel. I.

9) Der Verfasser meint hier die von Johlisten besorgte engli-sche llebersetzung. In der zu Leipzig herausgekommenen deut-schen Urschrift, befindet sieh die oben angezogene Abhandlungim zweiten Bande S. 91 «, s. w. Es ist also überall, wo in

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