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ni-cht, wie der unfrige, eine Verbindung von Schwefel- Isaure mit Alarmerde (oder Thonerde *), sondern eine Vcr- »bindung dieser Saure nnt Eisen oder Kupfer, oder vielleicht jZink, also nichts anders gewesen seyn, als was man spa. «ter und bis auf die neueste Zeit grünen, blauen und weißen fVitriol genannt hat **). Diese Meinung zu unterstützen, :bemerkt er, daß die griechischen und römischen Schriftstel- \ler, namentlich Dioscorides und Plinius, keines andern \Alauns erwähnten, als des natürlichen (nsnvs), da es ^doch bekannt sey, daß der krystallisirte Alaun, den wirken-nen, nur selten in der Natur vorkomme. Er sagt ferner, ^daß man bei keinem altern Schriftsteller eine Anzeige von \einem Alaunwerke finde, außer bei Plinius, welcher von jeinem Alaunwerk in Spanien redet, wo aber offenbar die i
*) Der Alaun ist eigentlich ein dreifaches Salz (wie Margraffzuerst entdeckt hat), welches aus Schwefelsaure, Alanuerdeund Kali oder Ainmoniak besteht; denn eine Verbindung vonSchwefelsaure mit Alaunerde krystaUisirc nicht, wie der Alaun. >Nach Vauquelin enthalten ioo Theile Alaun ;o,5- Saure, ^10,50 Alanuerde, 10,40 Kali und 48,58 Wasser. I
**) Es ist unbekannt, wann der Ausdruck „Vitriol" zuerstgebraucht wurde. B eck mann konnte ihn in keinem altern ;Schriftsteller, als im Albertus magnus, finden, welcher sagt:
„Viride etiarn, quod a quibusdam vitrcoleum vocatur.” ;
Agricola unb Volsius »cvnnttOen, daß die Aehnlichkeit ;des krystallisirte» Vitriols mit Glas (vitrum) z« dieser Be-uennung Anlaß gegeben habe. Wirklich hat Plinius schon jlange vorher diese Krystalle mit Glas verglichen, indem er imi-rcn Kapitel seines ;4sten Buches, nachdem er die Bereitung \des Atramentum sutorium (schwefelsauren Eisens) durch Ein- ]hangung von Stricken in eine Eisenauflösung beschrieben hak- *
tC, jstijt * „vitium<|ue esse creditur,’’
dieser Einleitung Be ckmann eitirt wird, nur diese Abhand-lung zu verstehen.