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flehte Theil weggeschnitten werden kann. Franz Ximenesführt späterhin den Baum unter dem Namen Xahua,li an,welcher in Neuspanien einheimisch ist; er sagt, der auf dieHaut hervorgebrachte Fleck könne erst nach fünfzehn Tagenweggebracht werden, und von den Nageln nicht anders, alsdurch daö Wachsen und Absondern derselben, wie dieß vomDviedo angegeben worden. Marcgrave (Brasilien, S. 90)beschrieb den Baum unter den Namen Janipaba und Jani-papa , unter welchen derselbe bei den Brasilianern bekanntund wovon der gewöhnliche Name Genipa abgeleitet wor-den ist. Er sagt „immaturus fructus concisus et cuti af-fricatus , tingit colore ex nigro subcaerulescenti, quinullo modo ablui potest, sed post octo aut novem diessponte evanescit.”
Piso (S. iz8) behauptet, daß der Fleck von selbstverschwindet nicht blos von der Haut, sondern auch vom
Papier. („Tinctura enim illius corpori, vel chartaeillita circa nonam diem evanescit”). Diese Behauptungist oft wiederholt und allgemein geglaubt worden, obgleichsie sich auf nichts anderes als auf eine blose Vermuthunggründete, daß der Fleck, weil er nicht auf der Haut bleibt,auch vom Papier verschwinden müße; hieraus schloß man,daß gefährliche Betrügereien getrieben werden könnten, wennman diese Farbe anstatt Tinte zum Schreiben nähme. Cop«pier hat wirklich dieß schon einige Jahr zuvor behauptet(„Histoire et Yoyages des Indes occidentales" gedruckt zuLyon 1645 S. 91); und er giebt vor, daß er diese That.fache selbst entdeckt habe, und daß er sich bemühte, sie derVergessenheit zu entreissen, um Betrug zu vereiteln. Alleindiese Angabe hat sich nicht bestättiget, denn ich habe sowohlPergament als auch Papier vor mir, worauf ich mit demSafte der unreifen Frucht des erwähnten Baumes schonvor sieben Jahren absichtlich geschrieben habe; und die