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Mackel durchs Waschen wieder ausgehen würden; alleinals er das Hemd wieder anzog, zeigte es sich, daß der gel-be Fleck durchs Waschen glänzender und schöner gewordenwar, und daß derselbe durch jedes nachfolgende Waschenan Glanz gewann. Zufrieden mit dieser Entdeckung sandteer etwas von der Rinde nach Hause, und es zeigte sich,daß dieselbe eine schätzbare gelbe Farbe gab, welche al-les übrige weit übertraf, was in dieser Hinsichtbei uns je im Gebrauche war."
Herr Clarkson fügt hinzu, daß „dieser Herr seitdemunglücklicher Weise gestorben sei, und daß wenig Hoffnungvorhanden sei, diesen Baum wieder aufzufinden." Diehier erwähnte Farbe gehört, wenn in der Erzählung keinIrrthum obwaltet, in die Klasse, welche ich substantive ge-nannt habe, weil sie sich beim Färben befestiget, ohne eineAlaun« oder andere Beitze nöthig zu haben.
Herr du Pratz erwähnt in seiner Geschichte vonLouisiana ebenfalls eines Baums oder Strauchs, welcherselten dicker ist als ein Manns. Schenkel, und ein gelbeSHolz hat, das einen eben so gefärbten Saft von sich giebt,wenn man in den Splint schneidet. Sowohl daS Holz alsauch der Saft besitzen, wie er sagt, einen unangenehmenGeruch, und erstes wird von den Eingebornen zum Farbengebraucht, indem sie es klein zerschneiden, und in Wasserkochen, worin sie dann Federn, Haare u. dgl- eintauchen.Er nennt es Ayac oder Stinkholz; und da er nichts vonAlaun oder sonst einer Beitze oder Basis erwähnt, so muß,wenn anders die Erzählung richtig ist, dieses Holz ebenfallsein substantives Pigment enthalten. Ich besorge indessen,daß man sich auf. den Bericht von Personen, welche keinebesondere Kenntnisse von der Sache haben, eben nicht ge-nau in Hinsicht der Natur und der Eigenschaften von Farb-waeren verlassen könne.
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