„fauve” (fahl) und manchmal „couleur äs racins, ou äsnoissns" (Wurzel - oder Haselnußfarbig), nennen. Wenndieses Pigment von Natur aus mit andern schätzbarem ve-getabilischen Farben vermischt ist, dann werden leztere ge-wöhnlich dadurch beeinträchtiget und verdunkelt. Man fin-det dieses Pigment in größter Menge in den Schaalen,Rinden oder Hülsen der Walnüße (Juglans regia) tu denWurzeln der Walnußbaume, in der Erlenrinde u. s. w.und es scheint durch Anziehung und Verbindung mit Sauer,(soff größere Völle und Dauerhaftigkeit zu gewinnen. Ber.thollet hat indessen die Eigenschaften dieser Art Farbestoff,wenn er substantiv angewendet wird, so vollständig und sogut abgehandelt, daß ich wirklich nichts besseres thun kann,als meine Leser auf den Theil seines Werkes zu verweisen,wo davon gehandelt wird; zugleich bemerke ich, daß dererwähnte Färbestvff, ob er gleich fähig ist, sich dauerhaftohne eine metallische oder erdige Basis zu befestigen, dochin einigen Fällen neue und nüzlichere Eigenschaften erlan-gen kann, wenn er mit einer Basis adjectiv atifgetragenwird. Ich werde darauf nachher am geeigneten Orte, undvorzüglich da, wo von der schwarzen Farbe die Rede seynwird, noch einmal zurück kommen.
Es giebt drei Arten einer Giftpstanze, welche inNordamerika einheimisch sind, und in ihren Stängeln, Blät-lern rc. einen weißen Milchsaft enthalten, der guf Leinen,Baumwolle oder Seide aufgetragen, bald eine dunkle, starkeund dauerhafte schwarze Farbe annimmt, welche wederdurch wiederholtes Waschen ausgebracht werden kann, nochdurch die Witterung Schaden leidet. Diese sind die Rbusverni x (sie wächst auch in Japan und giebt den schönenJapanischen Firniß); die Rhus radicans und die Rl.us to-xicodendron Lin. Aus einigen Versuchen, die tch ehemalsin Amerika angestellt habe, scheint sich zu ergeben, daß dte