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Erster Band.
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deckung wttgekhcill *), und Kuffler dieselbe in seiner Fär.berei in AuwenLunq gebracht haben; daher auch der Schar-lach zuerst Kufflersfarbe und in der Folge Holländer Schar-lach genannt wurde. Von ihm erlernte ein FlämmischerMaler, Klöck oder Gluck, das Geheimniß und theilte eseinem der berühmten Gobelins zu Paris mit; ein ande-rer Flammlander, Kuppler mit Namen, brachte das Ge.heimniß nach England um das Zahr 164g, und da die erste

Zeit, sieb mit einer geistlichen Garoe ron Kapuzinern gegenkünftige Anfalle zu waffnen. Dar auch Hiebei des Gestankesnicht vergeben wurde, versteht sich von sechsten. S. Anton

übanoni Lertere dcil’ Agricultura etc. etc. in Venezia >764.

6 r Bd. ;r Brf.

*) Macqucr sagt ttt einem itt den Memoire* der Pariser Aka-demie der Wissenschaften für 1768 abgedruckte» Aussalze:„Drebbcl, ein holländischer Chemiker, ist auf den Einfallgekommen, in der Cochenille-Färberei eine mit Kvnigwasserbereitete Zinnaufiesung anzuwenden, und von diesem Augen-blicke an hat man das lebhafteste und glänzendste Roth erhal-ten, wovon die Kunst und selbst die Natur uns einen Begriffgegeben; ich spreche von dem seuerfarbcu Scharlach, der z»er-Hollander-Scharlach hieß, weil in diesem Lande dieersten Manufakturen dieser Art errichtet wurden."

M aequer scheint sich geirrt zu haben, wenn er vor-aussetzt, daß die ersten Iiimaustösungen zu diesem Zwecke mitEalperersal-saure oder Königwasser bereitet worden waren,indem guter Grund da ist z« glauben, daß Scheidewasser al-lein, obgleich vielleicht unrein, viele Jahre hindurch zu jenemZwecke angewendet wurde.

. Herr Delaval sucht ohne die geringste Wahrschein-lichkeit die erste Anwendung des Zinns zum Färbe« in üaSentfernteste Alterthum zurückzuführen, und glaubt, daß be-reits die Phönizier das aus Britannien gebrachte Zinn z»rFärberei anwendeten, „weil (wie er irrig behauptet) dasZinn zur Heryorbringuug rother Farben, sowohl ane thieri-schen a!o aue Pfianzenstoste», nothwendig ist." (Eiche expe-

nuMutai Eutjuiry etc.)