nurig von den Plätzen, wo der Lac erzeugt wird,'thunkann, um die besten Methoden zu entdecken, diese Zar«
stein) mit den dazu gehörigen Reibkugeln. Die Massebleibt nun im Winter au einem Orte, der die gewrhnlicheTemperatur der erwärmten Stuben hat, ruhig stehen.Nach 24, oder, wenn es doch zu kalt geworden ftpr sollte,nach 48 Stunden, findet man selbige mehr aufgequollen,ganz steif, und man siehet aus den in der Masse entstan-denen Poren, daß sich Luftblaschen entwickelt haben, wel-che Stickstoffgas, Wasserstoffgas, auch wohl schneflichteSäure oder salzsaures Gas gewesen seyn können DieAuflösung ist alsdann geschehen, und man rührt mn nachund nach eine abgewogene Quantität Flußwasser hinzu,um das Ganze in die Konsistenz eines Schleims zi brin-gen, den man bequem abgießen kaun.
Das Lac verändert gleich bei Einwirkung der Säureseine Farbe, und die der Auflösung ist dunkclzicgllrvth,bei der Anwendung von Schwefelsäure jedoch Heller. Manhat jetzt uur noch nöthig, zu dem Gewichte des L«c dasder Saure und des sämtlichen Wassers hinzuzusügei, umdarnach zu berechnen, wie viel man von dieser Auflösungzum Färben einer bestimmten Quantität Zeug ode> Gamabzuwägen hat. So wie man bemerkt, daß die Auiösungdickflüßigcr wird, so rührt man wieder eine geringe Quan-tität Flnßwasser hinzu, um ihr die vorige Beschafenheitzu geben, und wiederholt dies, so oft es nölhg ist,rechnet es aber nicht mit, weil es bloß Ersatz d r ver-düustetcn Wässerigkeit ist. Als Resultat aller meimr nachder einen oder der andern Auflösungsart unternomnenenVersuche kann ich nun für ein Pfund Garn oder welle»ucs Zeug, wenn es in der mit Schwefelsäure genach tenAuflösung der Materialien ausgefärbt werden soll zumAnsud bestimmen: i Loth Fisctthvlz, ; Loth Alam, 2;Loth gereinigten Weinstein, 5 Quentchen Ammouiun - hal-tigcs Zinnsalz. Oder z Loth Querzitronrinde, LothAlaun, 2j Loth gereinigten Weinstein und z Quntchen