Band 
Zweiter Band.
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be zu sammelu , und ihren Gebrauch einzuführen und

Ammonium - haltiges Zinnsalz. Wenn stlches hingegen inder mit Salzsäure gemachten Auflösung der Materialienausgefärbt worden: l 4 bis 2 Loth Fisettholz , 1 Quent-chen Alaun, 24 Loth gereinigten Weinstein und z Quent-chen Ammonium - haltiges Zinnsalz. Oder: l Loth Quer,zitronrinde, 4 Loth Alaun, 2; Loth gereinigten Weinsteinund 5 Quentchen Ammonium - haltiges Ainnsalz. Nimmtman hierbei aber 1 und 1 Loth auf 1 Pfund zum Ansud,so erhält das Scharlach schon einen bläulichen Stich. Mitdem Alaun überhaupt hat man es hier in seiner Gewalt,die Nuance entweder mehr inS Gelbliche oder inS Bläuli-che darzustellen; so wie die Anwendung desselben auch ineiner größeren als der angegebenen Quantität anzuempfeh-len ist, wenn zur Auflösung der Materialien mehr Säure,als eben nöthig war, genommen wurde. Dieß muß jedochimmer in einem richtigen Verhältnisse bleiben, weil daSKali des Alauns sonst einen Theil der zur Auflösung dcSPigments nöthigen Säure selbst bindet, und es ungenütztniederschlägt. Wenn das Tuch oder das -Garn zwei Stun,den lang regelmäßig so angesotten worden ist, wird esgelüftet, und bleibt, wie es hier gewöhnlich geschieht,die Nacht über so liegen; fonte aber eigentlich wohl zuvorerst gespühlt worden seyn. Sobald als nun das zum Aus-färben bestimmte frische Wasser im Sieden ist, schütteltman die nöthige Quantität der Auflösung des Lac hin-ein , läßt solche einigemal damit aufwallen, und säubertdas Bad von dem ssch bildenden Schaum. In dem Au-genblicke, wo die Auflösung des Lac in das siedende Was-ser kommt, wird auch die Farbe derselben verändert, unddie Flotte erscheint dunkelbraunroth. Man dringt nun dasTuch oder Garn hinein, und verfährt wie bei der Coche-nille. Nach einer guten halben Stunde ist die Flotte schonentfärbt; doch läßt man das Zeug ■ eine Stunde überhauptsieden, woranf es alsdann gelüstet, gespüblr und gelrock-urt wird. Wenn nun regeimäßig verfahren ist, s» hieidt