Band 
Zweiter Band.
Seite
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zu verbreiten, so will ich hier diesen Gegenstand vere

das Bad zum Ansnd vom Ansang bis zum Ende klar,rdthct das Lakmus - Papier zuletzt nur sehr wenig, undzngt, wie dieß alles auch bei der Cochenille-Färberei sep»muß, keine Spur ven einem Niederschlage. Nach demAusfärben erscheint die Flotte wafferklar, bei der Lac -Auflösung mit Schwefelsäure sehr wenig gelblich, und mußeinen nur sehr geringen Niederschlug bilden, welcher ausHarz, einem Theil der Thonerde, so wie andern Unrei-nigkeitcn bestehet, und eine gelbrothe Farbe hat, die bebder Lac - AuflLsung mit Schwefelsäure heller, als bei derandern ist. Nur aus diesen Erscheinungen, die nach demAusfärben statt finden, kann man genau beurtheilen, obdas Lac ganz aufgelöst gewesen ist oder nicht, welchesfrüher durch die unveränderte Farbe seiner AuflLsung zwareinigermassen, aber nicht mit Gewißheit, bestimmt wer-den kann. Ist die Flotte nach dem Ausfärben nicht was-serklar und fast farbelos, hat sie vielmehr eine gelbröth-liche Farbe, und die Niederschlage erscheinen noch gefärbt:so ist das Lac noch nicht ganz aufgelöst gewesen, und de-ren Farbe nähert sich um so mehr ihrer ursprünglichen, jegeringer die Auflösung des Materials selbst gewesen ist.

Nicht alles, was außer dem Pigment das Lac bildet,wirst», weil dieses vom Jeuge angesogen wird, auf dem«Loden des Kessels niedergeschlagen, sondern es bleibt da-von etwas beim Ausfärben, besonders an gewebten Zeu-gen, weniger der Garnen, an der Oberfläche derselbensitzen, weshalb die Jeuge, wenn sie aus dem Bade kom-men, auch immer ein stumpfes Ansehen haben, und da-her fleißig gespühlt, gewebte Zeuge aber wohl gepanschtwerden müssen. Was nun die Quantität der anzuwenden-den Farbe - Materialien selbst betrifft, so habe ich, znrDarstellung eines schönen und satten Scharlachs, für einPfund Garn 2 Loth von dem gewöhnlichen, etwas wenigervon dem gereinigten Lac - dpc, und 24 bis 3 Loth gerei-nigten Lac-Lake nöthig gehabt, «nd, natürlich mit Zuzie-