Band 
Zweiter Band.
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lassen, und es senen Bewohnern von Ostindien anheim«

hnug des Gewichtes der Saure und des sie verdünnende»Wassers, die Quantität der Auflösung darnach berechnet.In Ansehung der Schönheit der damit erzeugten Farbefindet unter diese» drei Materialien kein sehr auffallenderUnterschied statt,; jedoch hat die mit dem gereinigtenLac-dye dargestellte allerdings den Vorzug; ihr folgtdie mit dem gewöhnlichen Lac-dye.

Mit dem.gewöhnlichen Lac-Lake hielt ich es nichtfürrathsam, die Versuche fortzusetzen, da, früheren Erfah-rungen und neuern gleich Anfangs vorgenommene» Aus-färbungen Infolge, es wegen der zu großen Menge Harz,die es enthält, immer die schlechtesten Erfolge liefert.

Ein ziemlich gelungenes Carmoism erhielt ich, wen»ich das Garn mit etwa i Loth Alaun, 25 Loth Weinkry-stall , und etwa 2 Quentchen Zinnsalz auf r Pfund Ansud,in'der mit Salzsäure gemachten Auflösung des Lac, woich 2 ; Loth Material auf l Pfund rechnete, ausfärbte,und nachher in lauwarmem Wasser mit sehr geringem Ka-li, so daß das Curcuma - Papier kaum gcbräuur ward,fchauctc.

Viel schöner noch erschien die Farbe, wenn ich stattdes Alauns etwa l bis Loth salzsaure Thonerde aufein Pfund Garn zum Ansud nahm. Ich erhielt so ein sehrsattes Purpurroth, und diese Farbe erschien außerordent-lich schön und feurig, wenn ich beim Ansud mehr Zinnsalzangewendet hatte. Zur Purpurfarbe überhaupt ist, ausserdem Scharlach, das Lac-dye ganz vorzüglich zu empfeh-len, da die ursprüngliche Farbe des Stoklac-Pigmentsschon an und für sich selbst das schönste Purpur ist. DerUmstand, daß bei der Auflösung des Lac in Salzsäuresich zum Theil salzsaure Thonerde bildet, welche dem Zeu-ge zur Grundlage des Pigments mir dient, erregte meineAufmerksamkeit. Der Gchcimraty Hermbstädt harreindeß seidige schon vor kielen Jahren, besonders zur An-