Band 
Zweiter Band.
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-»«en ihn aufjunehmen und weiter zu verfolgen, welche

Gelegen»

Wendung in der Seidenfarberei, empfohlen; der Gegen-stand ist nur bis jetzt unbeachtet geblieben. Da im Alaundie Thonerde allein die Grundlage zum Pigment abgiebt,derselbe aber (nach Klaproth und Wolfs) im Durch-schnitt nur etwa u Prozent Thonerde enthält, währenddie salzsaure Thonerde an zo Prozent davon in sich saßt,so ist natürlich ihre Wirksamkeit größer, und dieselbe demAlaun in vielen Fällen vorzuziehen. Da sie auf den Sa-linen bet Abscheidung des Bittersalzes aus der Mutterlau-ge als Nebenprodukt gewonnen, und auf andern Wegenauch wohlfeil dargestellt werden kann, s» glaube ich, wirdder Prciß derselben, wenn man sie in Quantitäten anfer-tigen läßt, bestimmt nicht höher, als der des Alauns,wahrscheinlich aber wohl noch billiger seyn, und ich mußdaher ihre Anwendung angelegentlichst empfehlen,"

Die besseren Resultate, welche Heimbsch und Dinglererhielten, wurden durch folgende« Verfahren erzielt:Lausend Theile Wolle wurden mit 6a Theilen Fisettholz,8° Theilen gereinigten Weinstein, 250 Theilen salpeter-salzsaurer JinnaufiLsung, die salpetersalzsaure ZinnauflL-snng wurde aus 8 Pfund reiner Salpetersäure zu z6 Gradnach Vek, 2 Pfund reiner Salzsäure zu 24 Grad, die mit8 z Pfund reinem Wasser verdünnt wurden, und so 20Grad nach Dek wogen, bereitet, und in dieser Mischungwurden l J Pfund reines Zinn unter gehöriger Vorsichtausgelöst und der nöthigen Menge Wasser eine Stundelang lebhaft gekocht, dann das Wollentuch aus demBade genommen, gelüftet, gewaschen, und hierauf mit100 Theilen Lac - dye, dem zur Auflösung 50 TheileZinnauflösung mit der nöthigen Menge Wasser zugesetztwaren, durch andcrthaibstündiges Kochen ausgefärbt. Daserhaltene Scharlach war ohne Duurtheil von mehrere»»

Kenner»