' oder Azot, den sie in sich enthalten, und wodurch siein dieser Rücksicht den Thieren gleich kommen.
Scheele, dessen Scharfsinne und unermüdeterThätigkeit die Chemie viel zu verdanken hat, machteden ersten großen Schritt zur Erforschung und richtigenVerständniß dieses sehr dunklen Gegenstandes; Bertholtlet verbreitete in der Folge noch mehr Licht darüber,besonders durch eine im >3. Band der Annale« 3° Chi-iiiin gedruckte Abhandlung, und Herr Proust trugseitdem sehr viel zur Erweiterung und Berichtigung mitserer Kenntnisse von diesem Stoffe durch zwei Abhand-lungen bei, welche in derselben Zeitschrift enthaltensind, und wovon ich besonders die letztere im botenBande allen Jenen empfehle, welche eine ausführlichereBelehrung über diesen Gegenstand wünschen. Ich selbstwill mich hier begnügen, so gedrängt als möglich, blossdie wichtigsten Thatsachen anzuführen, die mit demZwecke des gegenwärtigen Werkes in Verbindung ste-hen.
Berlinerblau, wie es gewöhnlich zubereitet undverkauft wird, enthält eine beträchtliche Menge Alaun-erde und sehr oft Kiesel, schwefelsauren Kalk, Kali,phosphorsaures Eisen und öhlickkes Ammoniak, welchesalles man als nicht dazu gehörige Unreinigkeitcn aus«,Heu kann. Wenn es aber nichts daoon, und auch keineAlaunerde enthalt, so bietet es, wenn man es schabt,jenen Metallschimmer oder Kupferglanz dar, denman gewöhnlich beim Indigo aurrist.
Das beste für den Verkauf gemachte Verlinerblaukann, wenn es fein gepulvert, und der Wirkung desreinen kaustischen Kali in 'Jb'affcf ausgesetzt wird, bisauf einen Rückstand ausgelöst werden, weicher, wenn