er durch nachfolgende Aufgüsse mit Wasser vor allenauflösbaren Theilen befreit worden ist, aus rrthemEisenoxyd und Alauncrde, ohne einigen Rest färbba,ren Stoffes bestehen wird. Die auf diese Arr erhalte,ne Auflösung wird, wenn man sie durch gehörige Mit,tel zum krystallisiren bringt, zuletzt mehr als neun litt,zrn reiner Krystalle von blau saurem Kali für -edeöverbrauchte Pfund Berlinerblau liefern, und :ti derMutterlauge' (nach Proust) Alaunerde, schwefelsauresund phosphorsaures, und eisenhaltiges kohlensauresKali zurück lassen. Die auf diese Art erhaltenen Kry,stalle werden Zicronenfarbig seyn. Proust behcuptet,daß sie diese Farbe, und ihre Empfänglichkeit für Kry,siallisativn, so wie auch ihre Fähigkeit, Berlinerblau inVerbindung mit rothem Eisenoxyd wieder herzustellen,einer gewissen unveränderlichen Portion vonschwarzem Eisenoxyd verdanken, welches, seiner Mei,nung nach, einen wesentlichen Bestandtheil der,selben ausmacht.
Wenn statt reinem kaustischen Kali eine Lauge vongemeinem kohlensauren Kali zum Berlinerblau gesetztwird, so löset sich eine beträchtliche Menge seines ro,then Oxyds, auf dieselbe Art wie in Stahls Eisen,tinktnr, auf; und obgleich die Auflösung nur von blaß,gelber Farbe ist, so kann sie doch durch die Zersetzungvon was immer für einer, jedoch reinen. Säure, blaugemacht werden. Diese Wirkung hat häufig Personen,welche sie entweder nicht kannten, oder ihre Ursachenicht genau erforscht hatten, irre geleitet; denn da indiesem Falle die blaue Farbe ohne Zusatz von Eisenwieder hervorgerufen wird, so könnte man schließen,daß ihr vorhergehendes Verschwinden nicht durch Ent,ziehung jenes Metalls bewirkt worden sey. Ich kann