wesentlich nothwendig ist, um sie in den Stand zu fWtzen, zur Erzeugung einer blauen Farbe mitzuwirken.Wenn man daher auch die Blausäure, mit dem rothenEisenoxyd vermischt, Monate lang in einer Flasche stehenläßt, so wird sie, so viel ich weiß, in keine Vereini,gung mit diesem Oxyd treten, noch auch aufhören sofarbelos als Wasser zu seyn. Giebt man aber et,was grünes schwefelsaures Eisen, welches schwarzesOxyd enthält, zu der Mischung, so werden sich also,gleich einige leichte blaulichte Wölkchen zeigen, die äst,mähltg zunehmen und zuletzt mit einem Nieterschlagvon vollkommenem Berlincrbkau endigen. Dieseeinfache Blausäure kann selbst durch die Sonnen,strahlen leicht zersetzt werden (in Kohlensäure, Ammo,niak und Kohleu, Wasierstoffgas); aber wenn sie mitjener Portion sehw arzc n Ersenoxds, wodurch sie fähigwird, mir dem rothen Oxyd das Berliner blau zu er,zeugen, vereinigt ist, so hört ihre Hinfälligkeit undgroße Neigung zur Zersetzbarkeit auf, und sie wirddann, was Einige dreifache dlausanre Verbindunggenannt haben, ich aber mit dem Namen farbdarcsblausaures Eisen bezeichnen will.
Es ist weikwrudig, daß, sobald die einfacheBlausäure mit jener Portion schwarzen Eisen, Oxyds,wodurch sie erst zur färb baren Blausäure wird, inVerbindung tritt, ihre Verwandtschaft das Eiftnoxydvor aster weiter» Oxydation schützt. Aus diesem Grün,de wird, wenn man Blausäure mit dem grünen schwe,felsauren Eisen in der Absicht vermischt, um Berliner,blau hervorzubringen, zwar das Oxyd des schwefelsau,ren Eisens (welches zuerst bloß in dem Zustande einesschwarzen Oxydes acht und zwanzig Prozent Sauerstoffenthaltend zugegen ist) allmählig vom geringster zum