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ters wiederholte, brachte er eine sehr schine blaue Far,be hervor, aber sie setzte sich nur ungleich an, und dasGewebe der seidenen und schaafwollenen Zeuge wurdedadurch sehr spröde.
Nach der zweiten Methode des Herrn Macquer-Swurden die zu färbenden Zeuge in einer Auflösung vonAlaun und Weinstein, und nachmals in Wasser, wel,ches fein gepulvertes Berlinerblau enthielt, gesotten.In diesem Wasser jedoch befanden sich die Färbeiheil»chen blos schwebend ohne aufgelöst zu seyn; und daherkam es, daß sie zwar sich an die Fasern der Zeuge an,legten, aber ohne chemische Vereinigung, und so spar, ;lich, daß sie nur sehr blaffe Farbe, Schattirungen 3gaben. ■
Der Abbs Menon empfahl ein anderes Verfahren, ^um Leinen und Baumwolle mit Verlinerblau zu färben. !Diese Zeuge wurden zuerst mit einer Eisenhaltigen Ba, jsis auf die gewöhnliche Art schwarz gefärbt, und so, !dann einige Minuten lang in verdünntes blausaures ;Kali eingeweicht; hierauf wurden sie in Wasser mit .Alaun gesotten und nahmen dadurch eine dunkelblaueFarbe an. In diesem Falle scheint die Blausäure, ohneZweifel durch Hilfe der Säure des Alauns, eine starke 3Anziehung auf das in der schwarzen Farbe enthaltene '!Eisen-Oxyd geäußert zu haben, wodurch es den Pflan, |zenfärbestoff (der Gallapfeln u. s. w.) zersetzte und ]trennte, und sich statt seiner mit der Eisenhaltigen Ba» jf,s verband; doch die Farbe setzte sich nur ungleich an. i
Einige Jahre spater hat Herr Roland de la iPlatridre *), in den Arts et Metiers der königlichen j
*) Dieser Edelmann, der den Namen La Plattiere ablegte fi 5war Anfangs, der Revviotisn Minister der französischen ^