Band 
Zweiter Band.
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Gesellschaft der Wissenschaften zu Parks, einen Berichtvon einem andern Verfahren bekannt gemacht, welcheszu Rouen beim Färben mit Verlinerblau befolgt wur,de, und in nianchen .Hinsichten der zweiten Methodedes Herrn Macquers glich; nur mir dem Unterfchie,de, daß das fein gepulverte Berlinerblau durch ver,dünnte Salzsäure, statt des reinen Wassers, schwebenderhalten, aber nicht aufgelöst wurde. Diese Abande,rung scheint manchen Vortheil gebracht zu haben; dochkonnte man nur mit Schwierigkeit und nicht ohne vieleVorsichten und langweilige Operationen eine gleicheFarbe von hinlänglichem Körper erhalten; auch befandsie sich nicht, ob sie gleich sehr schön war, im Zustandechemischer Verbindung mit den Fasern des Taumwol,len-Sammts, wozu sie vorzüglich verwendet wurde.Daher hatte sie auch die böse Eigenschaft, durch Tragenund Reiben sich leicht abzuschälen, vorzüglich da, woFalten waren. Indessen übten weder Luft noch Saureden geringsten nachtheiligen Einfluß auf die Farbe aus.

Republik, und vielleicht einer von denen, derer Betragenam wenigsten tadelhaft war. 10 )

io) Dieser berühmte Mann, dem das französische Manusak-rurwcsen sehr viel zu danken hatte, gehörte zur Gironde-Parther, und wurde mit derselben zu gleicher Zeit von derBerg-Parthei geächtet. Er entfloh nach Rouen, und daer hörte, daß seine Gattin, die ruhig in Paris gebliebenwar, unter dem Beile des Mvrdmcffers siel, war er un-entschlossen, ob er nach Paris zurückgehen und sich seine»Feinden entgegenstelle», oder sich selbst das Leben nehmensollte. Der Unglückliche wählte das Letztere, und erstachsich den 25. November 1793 auf der Landstraße unweit derStadt Rouen mit einem Itockdegen.