Band 
Zweiter Band.
Seite
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sonst wird es durch die Schwefelsäure niedergeschlagenund zu dem gegebenen Zwecke untüchtig, bis es nichtdurch Pottasche, Kalk rc. wieder aufgelöst wird. *)

*) Aufgemuntert durch die anscheinenden Erfolge dieser Ver-suche, habe ich seit der vorigen Ausgabe dieses Bandes zuverschiedenen Zeiten meine Bemühungen erneuert, dasBerlinerblau zum Farben der feinen Tücher tauglich zuwachen, weil ich dafür hielt, daf> dieser Färbestoff wegender unvergleichlichen Schönheit seiner Farbe undwegen der Beständigkeit, womit sie allen Eindrücken derSonne, der Luft und der Säuren widersteht, eine wichti-ge Erwerbung seyn dürfte, ob sie gleich die Wirkung derSeife, welcher ohnehin feine Tücher selten ausgesetzt wer-den, zu ertragen nicht im Stande ist. Doch obgleich ichbei verschiedenen Gelegenheiten Stücke Tuch von der Größederer, welche ich gewöhnlich zu nicinen Versuchen nahm(nehmlich von sechs bis zu zwölf Quadratzollcn), mitvollkommener Gleichheit der Farbe, und mit unbeschreibli-cher Lebhaftigkeit und vorzüglichem Glänze gefärbt habe,so habe ich doch auch oft verfehlt, die erforderlicheGleichheit der Farbe zu erhalten, und es schien mir,daß der außerordentliche Schimmer des auf diese Art ge-färbten Blau zu diesem Mißlingen beitrug, indem er dieunbedeutendsten Ungleichheiten sehr stark bemerk-bar machte. Ich habe nun mehrere von den auf diese Artgefärbten Stücken Tuch vor mir liegen, und obgleich dieFarbe bei den meisten derselben intensiv voll ist, so über-steigt doch ihr Glanz alles, was bisher in Schaafwollrngesehen worden, und wetteifert mit der Durch sichtig-kcit und dem Feuer des feinsten SaghirS in einem solchenGrade, daß das Auge, welches einmal so aufgetragenesBerlinerblau gesehen, cS verschmäht, sich nachmals auf daSgemeine Indiz - Blau zu wenden. Die anscheinendeSchwierigkeit, erstere Farbe mit hinlänglicher Gleichför-migkeit eineni ganzen Stück Tuch mitzutheilen, hat mich