Band 
Zweiter Band.
Seite
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Vauinivvllenzeug, das mit der Alaunbeitze gedruckt undwie gewöhnlich für örtliche Färberei gereinigt wordenwar, und tauchte es in warm verdünntes dlausaures

befestiget bleibe, weil sonst die Anwesenheit einer zu gro-ßen Menge eines sauern EiscnsalzcS eine z« große Mengeder blausauren Kaliverbindung zersetzen und die Operationohne Noth vertheucrn würde- .

Man rechnet gewöhnlich, und mit dem größten Vor-theile, zwei Loth kalzinirtcs schwefelsaures Eisen auf einPfund Wasser, oder auf Maas sechs Psnnd. Sollendie Nuancen sehr hell ausfallen, so muß mau die Eisen-auflösung noch mehr schwache», und einige Prozente Salz-säure bcigebcu.

Wenn nun die durch die Seife gut gereinigte undausgewaschene Seide von der Eisenauflösung durchdrungen,und hierauf vorn Uebcrflusse derselben wieder befreit wor-den ist, so erhitzt man eine der Waare angemessene Men-ge Wasser bis auf 6 o a Reaumür, füllt mit diesem einGesäß von weißem Holze auf zwei Drittel an, uud laßtdarin auf 12 Theile Seide einen Theil gute blausaurePottasche (blausaures Kali) sich lösen, setzt nun etwasSalzsäure hinzu und rührt die Flußigkcit wohl untereinan-der, worauf sie eine grünliche Farbe annimmt.

Nun taucht man sogleich die Seide ein und bewegt sieeinige Minuten darin; ist sie schön gleichförmig gefärbt,so wird sie herausgenommen und im Fluß gewaschen.Auch klopft man die gefärbte Waare während des Reini-gcns, damit alle nicht fest gebundene Farbe entfernt, unddas so lästige Abfärben verhindert werde.

Nach Herrn Raymonds Versicherung ist das ange-gebene Verhältniß des blausauren Kali zur Seide eben dasverlangte und das beste; er kam folgendcrmasscu auf diesesVerhältniß;