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Zweiter Band.
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gleich erhöhte sich die blaue Farbe in einem überra,schenden Grade zu einem intensiven, tiefen Garterblauoder Veilchenblau, welches das durch Ammoniak alleinerzeugte bei weitem übertraf. Als dieß Stückchen inder Folge mit Seife gewaschen wurde, fand sich dieFarbe auf jenen Theilen, auf welchen vorher die Alaun,haltige Basis war aufgetragen worden, noch besserfixirt, als auf ähnlichen Theilen durch das flüchtigeKali allein bel dem vorhergehenden Versuche geschehenwar.

Ein anderes Stückchen desselben Baumwollenzeu,ges, welches in Wasser getaucht wurde, das man vor,her mit etwas salzsanrcm Kupfer vermischt hatte, be-kam ein tieferes Blau, doch ohne die Purpur > oderVeilchenfarbe - Nüan?e, welche in den beiden vorherge,gangenen Fallen hervorgebracht worden war. 15 )

15) Eine wahre Veilchcnfarbe nimmt die mit blausaurem Ei-sen gefärbte Baumwollen - und Leinenwaare an, wenn sieder Einwirkung ammvniakalischer Dünste ausgesetzt wird.Dieses wird in Arbeitsstuben, wo Kupferammonium zurDarstellung von sogenanntem Metallgrün gedruckt wird,öfters beobachtet. Die mit blansauren Verbindungen ge-färbten blauen Nüancen werden schnell verwandelt und na«Hern sich dem Veilchenblau. Durch Auswaschen im Was-ser wird das Ammonium fortgeschaft und die Farbe nimmtihre frühere blaue Schattirung wieder an. Wir führenhier ein kleines Beispiel als Warnung für diejenige an,welche in diesem Artikel noch etwas thun. Es war imJahre i8ix, daß eine Kattundruckerei besonders stark inblausauren Eisenfarben arbeitete, womit mehrere Messenbezogen wurden. Beim Verpacken wurden durch den Pa-cker die leeren Awischenräume in der Kiste mit Stroh, dasin Papier eingeschlagen war, ausgefüllt, und die Versen-