spelier Rhus cotinus geben nicht mehr Farbe als einPfund Quercitronrinde. Der Strauch selbst scheint vonPlinius (l-ib. 16. crp. 8.), als in den Appenninenwachsend, unter dem Nahmen cotinus aufgeführt wor<den zu seyn.
Dritter Artikel. RKus coriarir mit Ulmenblat,lern, oder der gemeine (Gerbern) Sumach 26 ) aus
dert die zu schnelle Zersetzung der Zinnanflösung mit demWasser. ÄZird vor dem Färben dem Pigment des Vifet-holzes der Gerbestvff dadurch entzogen, daß man dem mitWasser ausgezogenen Pigment auf jedes Pfund in An-wendung gebrachten Bifetholzes ein Loth aufgelöstentliierischen Leim zusetzt und, nachdem sich der Gerbestvffniedergeschlagen, der klare Farbeauszug in Anwendung ge-bracht wird, so erhalt man mit diesen Basen auf Wollen-stoff ein solches lüsternes Gelb, das schwerlich durch einanderes Pigment so vorzüglich schön und brillant dargestelltwerden kann. Auch in der Kattun - und Leinenfarbereiliefert das Pigment des Bifetholzes Farbennüanoeu ganzeigener Art, die um so interessanter sind, da sie sich durchkein anderes Pigment darstellen lassen.
26) Deutsche Benennungen für dieses Farbematerial sind:Sumach, Sumack, Schmack, Gerberstrauch, Gerberbaum,Schlingbaum, welche, ob sie gleich alle dasselbe Pigmentbezeichnen, doch, in Hinsicht der Abstammung desselben,nicht für Synonime genommen werden dürfen. — Der ge-wöhnliche Sumach, auch Sumack oder Schmack genannt,bestehet in den aufgetrockneten und auf Mühlen zu Pulvergemahlenen Blättern und Stängeln des Gerber -Sumach, eines im südlichen Europa wild wachsendenStrauches, der auch zu diesem Behuf besonders gebautwird.
Der Gerber-Sumach (Rlms Coriaria) wächst tuSyrien und Palästina wild und wird im südlichen Europa,