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Zweiter Band.
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Spanien, Portugal und andern Theilen von Europa,wie auch aus Nordamerika, giebt mit der Silaunhaltirgen Basis eine gelbe Farbe, die jedoch so blaß ist, daß

besonders in Spanien, in Portugal, in Italien und imsüdlichen Frankreich absichtlich kultirirt, um ihn als einenGegenstand deS Handels zu benutzen. Im nördlichen Eu-ropa vertragt er das Klima nicht, und kann bloß in Ge-wächshäusern gezogen werden; welches also seine Anbau-ring im Großen nicht möglich macht. Er ist ein kleinerbaumähnlicher Strauch, dessen Acste sich sehr weit auobrei-ten, und welcher sehr viele Schößlinge aus der Wurzelhervortrcibt, durch die er vermehrt werden kann. Jedeseinzelne Blatt dieses Strauches ist gefiedert, und bestehtaus Eilf und mehrere» eiförmigen, eingekerbten, auf deruntern Fläche rauh und weißlich, auf der obern aber mehrglatt und hellgrün aussehenden Mütterchen, die bis aufdas letzte einander Paarweise gegenüber gestellt sind, und,wenn sie abfallen, eine röthliche Farbe annehmen. Diejungen Acste dieses Strauches sind mit einem wollichtenWesen überzogen, das Lei den altern sich nicht findet.Die Blumen sind grünlichgelb, und stellen, auf der Spitzeder Aeste, aufgereihte Büschel dar. Der Blumenkelch istfünftheilig und umglcbt fünf eiförmige Blumenblätter mitfünf kurzen Staubfäden und einen runden Fruchtkeim mitdrei kleinen herzförmigen Narben. Die Fruchtbüschcl sindüberall mit rothen Haaren besetzt und klebrich; die Fruchtselbst ist eine runde Beere, die einen srcinartigen Saa-menkern enthalt.

In Sicilien wird der Sumach, nach Sestini (s. dessenLottere scrittc <lella Sicilia etc. ), zum Gebrauch derSchwarzfärbcrei häufig kultivirt. Man sammlet zu demBehuf die Wurzelschößlinge, die im Junius in die Erdegelegt werden und im dritten Jahre bereits so weit gedie-hen sind, daß die Stängel und Blätter derselben abge-hauen werden können. Die abgehauenen Stängel und