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Zweiter Band.
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sie nur selten zum bloßen Gelbfärbrn angewendet wird.Diese Pflanze besitzt jedoch eine andere Art FLröestoftfes, der in den meisten Rücksichten dem der Gallapfel

Blätter werde» dann getrocknet und hierauflDe Blättermit den Blattstielen mittelst Sticken abgeschlagen. Dieabgeschlagenen Blätter und Blattstiele werden hierauf un-ter senkrechten Mühlsteinen zermalmt, gesiebt und dannin Säcke verpackt, und sind nun Handelsprodukt. So wieder Schmak im Handel vorkommt, ist er immer schon ge-pulvert. Er erscheint in Form eines Pulvers von baldgcldgrüncr, bald branngrüncr Farbe, hat einen eigenenGeruch, und erregt im Munde einen zusammcnzichcirdcnGeschmack. Seine mit Wasser gemachte Abkochung schlägtden in Wasser gelistcn Tischlerleim gegerbt nieder, undfärbt die Auflösung des Eisenvitriols schwarz. So verhältsich der Schmack, wie solcher aus dem südlichen Europain den deutschen Handel kommt; der allein von demGerber - Sumach (IUms coriaria) abstammt.

Man kennt noch einige andre Arten von Sumach,die gleichfalls nützliche Produkte darbieten, deren Blätterund Blattstiele aber mit denen vvm Gerber, Sumachnicht verwechselt werden dürfen. Dahin gehören a) dervirginische Sumach (Rhus typhinum), der auch in un»serm Klima recht gut anshält; dessen Holz und Rindegleichfalls Gcrbestoff enthält, der aber den vorigen nichtersetzen kann. b) Der Fürniß-Sumach (Rhus Veruix),der in Carolina, in Virginien und in Pensylvanien wildwächst, und in unserm Klima an beschatteten Orten aus,hält. In Japan bereitet man aus dieser Pflanze einensehr schönen Fnrnip. Zu diesem Behuf wird der Stammeingcschnitten, worauf aus der Wunde ein milchigtevSaft, und »eben diesem zugleich eine klare Flüssigkeitausfließt, die sich beide mit einander verbinden, und ander Luft eine schwarze Farbe annehmen. Mau presset je-nes Flnidum durch loses Papier, um es von allen Unrei-