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gleich kommt, und wodurch er tauglich wird, beimKattundrucken Drap« und Tauben« (dove) Farben her«vorzubringen, wie auch mit Eisen und den Auflösungenvon diesem Metalle schwarz zu färben. Diese Art Fär«bestoffes, und die Anwendung desselben auf Schaaf,und Baumwolle, sollen an den gehörigen Orten abge,handelt werden. Die vorzüglichsten Anwendungen desSumach mit Quercitronrinde beim Kattnndrucken wer,den im nächsten Abschnitte angezeigt werden. Wirder allein auf diese Art angewendet, so verfärbt er dieweißen Stellen sehr bedeutend, welches man jedoch
nigkeiten zu befreien, versetzt solches dann mit dem hun-dertsten Theile seines Gewichts von dem Oehl, das ausder Bignonia tomentosa gewonnen wird, mengt dann dasGanze mit Zinober, und macht von diesem schönen FürnißGebrauch. Auf gleiche Weise werden auch noch zwei an-dre Arten V0N Sumach, Nähmlich t Rlms succedaneumund Rhus Japancnsis, zu Fürniß benutzt, c) Der Wur-zel - Sumach (Rhus radicans), ein überaus giftiges Ge-wächs, das in Virginicn und Kanada wild wächst, undsich auch bei uns anbauen läßt, aber nicht als gerbendesMittel gebraucht wird.
Der Gerber-Sumach bleibt also allein derjenige, aufden wir hier unser Augenmerk wenden wollen. Er ist un-ter allen Arten des Sumachs am reichlichsten mit Gerbe-sioff, aber auch mit Gallussäure versehen, und vermögeder Letztern hat er die Eigenschaft, das Eisen aus feinerAuflösung in Säure schwarz zu fällen, welches ihm ebnenso ausgezeichneten Gebrauch in allen Zweigen der Schwarz-färberei giebt. Aber aller Mühe ungeachtet, die man sichbisher gegeben hat, den Gerber - Suckach im nördliche»Deutschland zu acclimatisiren, ist es nichr gelungen; erhält unsre Winter im Freien nicht aus, und seine Kulturin Gewächshäusern würde ihn zu kostspielig machen.