durch den Gebrauch der Quercitrominde verhindernkann, und selbst bei seinem alleinigen Gebrauche kannman jenen Uebelstand durch Anwendung einer nur sehrmäßigen Hitze vermindern, bei welcher der Kattun,wenn er mit eßigsaurer Alannerde und Eisenflüßigkeitvon verschiedenen Graden Starke gedruckt wird, gelbe,schwarze und graue Farben annehmen kann, die hin/länglich dauerhaft find. 2T )
S7) Es ist allerdings gegründet, daß der Samach bei einerhohen Temperatur die Neigung besitzt, sein Pigmentziemlich fest den unvorbereiteten Steilen der Baumwollen sund Leinen-Gewebe abzutreten, wodurch der weiße Grundverdunkelt wird; wendet man denselben in geringen Au-sätzen bei der Krappfärbcrei an, so bringt seine Gegenwart(wie dieses auch bei der Quercitronrinde und in Verbin-dung mit anderen Pigmenten der Fall ist) umgekehrteWirkungen hervor, so daß das Pigment des Krapps sichnur sehr gering in den weißen Grund der zu färbendenGewebe einschlagen kann. Eine Erfahrung, welche durcheine Reihe von Jahren hindurch erprobt worden. Da dieGallapfel dieselben Eigenschaften besitzen, so glauben wirdie angeführten Wirkungen des Sumach der in ihm ent-haltenen Gallussäure zuschreiben zu können. Dingler,welcher das Verhalten des Pigments des Snmachs zumehreren Hunderten erdigen und metallischen Beitzen,theils für sich, theils unter verschiedenen Mischungsver-hältnissen untersuchte, erhielt Falbenresultate, welche mitdenen der Eichenrinde und den ungarischen Galläpfclir(Knoppern) mit denselben Basen erzeugt. Die verschie-denen Farbennüancen, welche von höchstem Interesse fürden Fabrikanten sind, sollten zu einer großem Anwendungdieses Farbmaterials ermuntern. Jede Metall - und erdi-ge Lösung in Säuren giebt mit dem Pigment des Su-machs eigens geartete Nüancen, die von einem hellenSchwefelgelb bis zu einem dunkeln Goldgelb steige» (wenn