Es giebt noch andre Arten von Sumach, welchewild und in großer Menge in den vereinigten Staatenvon Amerika wachsen, und Farben wie das Rhiis co-riaria liefern. Dergleichen sind vorzüglich das Rhusglabrum , Scharlach < Snmach, nach der Farbe seinersauren Beeren genannt, die in Trauben wachsen undvon den Eingebohrnen von Nordamerika als Beitzengebraucht wurden, um die rothe Farbe von einer ArtLabkraut (Galium) zu fixiren, womit sie lange Zeit dieStacheln des Stachelschweines, deren sie sich bedien,ten, gefärbt hatten. Ferner das Rhus typhinum, virgi,bischer Snmach (Hirschkolben) genannt; das Rhus co-paiiinum ober der Lentiscus (Mastixbaum), blätterichteSumach (Kopalbaum) rc. rr.
Die Rinde der Wurzeln, Stämme und holzigenZweige aller dieser Strauche, enthalten eine großeMenge von jener Art Färbestoffes, welcher mit Eiseneine schwarze Farbe giebt, und den man irriger Weisefür das ausschließende Unterscheidungszeichen der zu,sammenziehenden (aäsrriugirencken) Pflanzen hielt; dochzum Gelbfärben zieht man den Farbestoff der Blat,ter und jungen grünen Sprossen bei weitem vor. Inden Ländern, wo man den Sumach für den Gebrauchder Färber erzieht, läßt man die Stämme nie holzigwerden, sondern schneidet jeden Sommer die jungen
zu diese» gelben Farbennüan^cn dem Sumach vorher derGerbcstoff entzogen worden), von der leichtesten Chamvis,färbe zu dem dunkelste» Ockergelb, vvm hellsten Grau,bis zum sattesten Schwarz, von dem Falben zum stärkstenOlivcngrüu rr. übergehen.' Vergl. Dinglers Tabellen rc.