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Zweiter Band.
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riger Rücksicht auf jenen Unterschied an Menge., zumallgemeinen Färben mit allen den verschiedenen Beitzenoder Vasen angewendet werden, welche für die Rindevorgeschlagen sind; nur muß man immer sich erinnern,daß die gelbe Farbe, welche jener liefert, nie einengleichen Grad von Klarheit und Glanz erlangen kann,wie ihn die Rinde oder der Wau giebt; aus diesenund andern Gründen ist es nicht wahrscheinlich, daßdieser Farbestoff je zum Kattundrucken werde angewen«det werden. *) 23 b]

Ich bin nicht im Stande, mit Gewißheit ariznge«ben, wie das Wort Fnsti-c in unsere Sprache kam.Der Venetianische Sumach scheint lange Zeit in Frank«reich unter dem Namen kusrer bezeichnet worden zuseyn, und ich muthmasse, daß unsre Färber mit demHolze auch den Nahmen eingeführt und ihn in Fustic

■*) Seitdem dieß zuerst gedruckt worden, hat Herr ChaptalMittel gefunden, die Schmutzigkeit dieses Gelbs großcn-thcils zu beseitigen, ES soll in der Folge davon die Redestein.

28b] Allerdings findet des Gelbholz in unsern deutschen Kat-tundruckereien bin und wieder zur Produktion verschiede-ner Tafeldruckfarben Anwendung. Man entzieht demsel-ben den größten Theil des Gcrbcstvffs durch thierischenLeim, und wendet Witzen an, welche die Eigenschaft be»fitzen, ziemlich solide und dabei lebhafte Tafeldruckfarbendarzustellen. Zieht man das Pigment des Gcibhvlzcüdurch Wasscrdämpfe aus, so erhält man mehr Pigmentund der Auszug ist sehr klar, wodurch man auch weit lü-sterne Farben darstellen kaun. Wir werden an einem an-dern Orte Gelegenheit finde» mehr darüber zu sagen.