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Es giebt verschiedene Spielarten der Quercu, nig-a,welche alle wenigstens einen Theil von einerley ArtFarbestoffes enthalten; einige darunter jedoch ( heftn«ders die Quercus nigra digitata *) und die Quercus :ii-
zu, so lange noch eine Trübung erfolgt, wodurch die klireFlüßigkeit die Eigenschaft erhält, ei» eben so schönes rndheiteres Gelb zu erzeugen, als das oben erhaltene Resrl-tat auswies; ja, fast mochte ich sagen, daß diese Farbein ihrem Leint noch reiner ist als die vorerst erhaltene"Ich kann daher der Meinnng des Herrn Verfassers, diekalte Verbrennung durch Absorption des Sauerstoffes aasdem Dunstkreise, nach Anwendung eines zu hohen Hisc-grades bei Verdunstung des Farbeertraktes, betreffend,nicht beipflichten, vielmehr glaube ich, daß bei dem Aus-ziehe» des Pigments der Gerbestoff und die harzige Sub-stanz der Quercitronrinde sich mit dem Wasser verbinden,und die Reinheit der Farbe verunreinigen, wenn nicht ei-ne Füllung derselben durch den animalischen Gluterr vor-genommen wurde.
*) Dieß scheint Michaux zweite Spielart oder die „Quer-citron-Eiche mit ausgerandetcn Blättern" zu seyn; wo-von eine Ladung aus Süd-Karolina um das Jahr 1785von einem derjenigen eingeführt wurde, die meine Vor-rechte beeinträchtigten; ihre schlechten Wirkungen brachtenselbst die ächte Quercitronrinde in üblen Ruf, weil manste für letztere hielt.
Die amerikanischen Eichen sind indessen so zahlreich,und so geneigt die Gestalt ihrer Blätter bei zunehmendemAlter zu verändern, daß es oft sehr schwer ist, die ver-schiedenen Arte» zu unterscheiden, wenigstens nach ihrenBlätterzi allein. Der jüngere Michaux giebt an, daßdie Qucrcitron - Eiche in den nördlichen Staaten , undwestlich von den Allcghanischen Gebürgen sehr gemein,