Farbe dem Verfliegen (wie die Färber sagen) ge,gen das Ende der Arbeit unterworfen; 4°) wogegendie grünliche Nüan?e, welche durch den Gebrauch deSWeinsteins, wie vorher angegeben worden, entsteht,die Presse vollkommen rein und glänzend verlassenwird. Die von der Quercitronrinde durch diese Mittelerhaltenen Farben sind in hohem Grade dauerhaft; siewiderstehen der Wirkung starker Mineralsäureu, demSieden mit Seifenwasser und der Einwirkung der Luft.Dieser letztern sind sie besonders zu widerstehen ge,schickt, in Folge der guten Wirkungen des Alauns undnoch mehr des Weinsteins, wahrend die sehr hochgelbenFarben, welche dem Orange nahe kommen, und aufsbeste entweder mit salzsaurem, oder mit schwefelsalzsau,rem Zinn und Quercitronrinde gefärbt wurden, zwarsehr gut der Wirkung der Seife und der Säuren wi,verstehen, aber doch nach einiger Zeit einen beträchkli,chen Theil ihres Glanzes verlieren, und an der Sonneund Luft ein bräunliches Aussehen bekommen. Dießgilt auch von den gelben Farben, die mit einer Beitzevon salpetersalzsaurem Zinn (Färbersgeist) (bei uns inDeutschland Zinn« oder Scharlachkompvsition genannt)gefärbt sind, nicht nur dann, wenn sie mit der Rinde,sondern auch wenn sie mit Wau erzeugt wurden; undin einem noch höher« Grade findet dieser Nachtheilstatt, wenn dabei Gelbholz oder andre gelbsärbende
40) Es ist dieß 'eigentlich kein Verfliegen, sondern der Indizwird durch das schwefelsaure Jinn orydirt, und das Grünewürde an der Lust wieder zum Vorschein kommen, wennnicht schon vorher der Indiz durch die Lösung in derSchwefelsaure in seiner Grundmischung wäre aufgehobenworden.