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Zweiter Band.
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wie vorhin angegeben worden/ färben. Die Zersetzungund die neue Verbindung, weiche aus einer Mischungvon Weinstein mit schwefelsalzsaurcm Zinn entstehen,werden nach dem, was hierüber in dem vorhergehendenAbschnitte gesagt wurde, sich leicht begreifen lassen.

Giebt man der Querritronrlnde einen kleinen Zursatz von Cochenille und behandelt sie mit den vorher,gehenden Beitzmitteln, so kann die Farbe zu einemschönen Orange, und sogar zu Aurorageib erhöht wer,den. Wird Krapp auf diese Art angewendet, so er,höht er zwar das Quercitrongelb, aber die Wirkung istnicht so schön, als mit Cochenille; dieß ist auch derFall, wenn Krapp der Wauflvtte zugesetzt wird.

Im ersten Theile meines Buches habe ich Seite38» fg. der Mittel Erwähnung gethan, Schaafwvllen,tucher örtlich oder Stellweise zu färben; seitdem habeich gefunden, daß man ein schönes und volles Gelberhalt, wenn man einen starken Absud von Quercitron,rinde, mit einer gehörigen Menge von schwefelsalzsau,rem Zinn u. s. w. vermischt und die Mischung, wie zuden gelben Tafeldruck - oder Applikationsfarben, dieweiter unten beim Kaktundrucken beschrieben werden,verdicket, hierauf diese Mischung mit einem Pinsel aufdas Wollentuch bringt, und die übermahlten Stellen,damit die feuchten Farben die andern Theile nicht berschmutzen, mit Papier bedeckt, sodann das Tuch zusam,menlegt, und in einen Sack von geölter Leinwand,wie sie zu Badkappen, nm das Wasser abzuhalten, ge<braucht wird, bindet, und so eine Viertelstunde langin kochendes Wasser eintaucht. DaS auf diese Art er«haltene Gelb setzt sich auf den mit dem Pinsel bestri,chenen Stellen fest; ohne daß die Farbe ferner auslänst