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Zweiter Band.
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müssen etwa sechs Pfund schwefelsalzsaures Zinn, mitder gewöhnlichen Vorsicht, und einige Minuten späteretwa vier Pfund Alaun zugesetzt werden; hat dieserfünf oder sechs Minuten mirgekocht, so wird kaltesWasser zugegossen, und das Feuer vermindert, damitdie Flüssigkeit so weit abkühle, daß man die Hand dar«in leiden kann; gleich nachher setzt man so viel schwe,felsanre Jndigauflösung 43 ) hinzu, als hinreichend ist,Die grüne Schattirung, die man zu färben gedenkt,hervorzubringen. Man muß sich angelegen seyn lassen,Liese Zusammensetzung durch tüchtiges Untereinanderrühren gleichförmig mit der Färbeflüßigkeit zu veimk,schon; und wenn dieses gethan ist, muß das vorhervon dem Fett gereinigte und angefeuchtete Tuch schnellin die Flüßigkeir gebracht, und sehr rasch eine Viertel,stunde lang darin umgedreht werden, damit sich dieFarbe an jedem Theile gleichförmig anlege, was auchLei gehöriger Sorgfalt durch diese Behandlung gesche«hen wird. Durch diese Mittel können sehr volle, glek,che und schöne grüne Farben gewöhnlich in einer hal,ben Stunde gefärbt werden. Während dieser Zeit istes am besten, die Flüßigkeit etwas unter der Siedhitzezu halten. Das schwefelsalzsaure Zinn ist zu diesemGebrauche dem Färbergeist (der Komposition der Fär,ber) weit vorzuziehen, weil der letztere vorzüglich ausSalpetersäure besteht, welche durch ihre sehr nachthei,lige Wirkung auf den Indiz, diesen Bestandtheil dergrünen Farbe sehr flüchtig macht, wie ich durch wie,

derholte

43) Hieher eignet sich die in der zzstcn Note angegebene,eines großen Theils ihrer überflüßigen Saure beraubtenJndigaustösung am allerbesten-