177
J verholte Versuche gefunden habe. Dieses ist aber nicht' der Fall mir dem schwefelsalzsauren Zinn, weil die! Salzsäure keine Wirkung auf den Indiz bar; und die! Schwefelsäure (Vlmolöl) ist eben die Säure, welcheallein geschickt ist, ihn zu diesem Gebrauche aufzulö,sen. 44)
Aus der Schönheit der auf diese Art erzeugtenFarbe müssen diejenigen, welche mit dem unvergleich,lichen Glanz der mit der Zinnbasis gefärbten O.uercirj tron / Gelb bekannt sind, nothwendig schließen, daß die■ damit zusammengesetzten grünen Farben bei weitem die,j jenigen übertreffen müssen, welche man von dem über,
> ladenen schmutzigen Gelb des alten Gelbholzes (Fustic)| erhält. In Ansehung der Kosten aber ist es gewiß,i daß die Rinde, das schwefelsalzsame Zinn und der
44) Die salpetersalzsaure Zinnauf,dsung wirkt allerdings aufden Indiz und entzieht der Jndigauflösung ihre blaue\ Farbe; dagegen wirkt sie aber auch nachtheilig auf das
; Gelbe, wenn sie nicht besonders gut zubereitet ist. Die
schwefelsalzsanre Zinnauflösung wirkt in verdünntem Zu-stande auf die Jndigauflösung nur etwas, aber nicht so! heftig, wie jene. Im konzentrirten Zustande ist diesesaber ganz anders; denn wenn man schwefelsaures Zinn(darunter verstehen wir eine ziemlich neutrale Verbindungl von Schwefelsäure und Zinnoryd im festen Zustande) mitIndiz vermengt, so löst sich der Indiz mit Verlust seinerblauen Farbe darin auf, und die zerfließende Auflösungwird grau - grün. Obschvn in solchem schwefelsauren Zinndas Zinn in einem sehr hohen Grade der Lrydation sichbefindet, so zersetzt es dennoch den Indiz. Man verglei-che die 7Zte Anmerkung im ersten Bande dieses Farbe-buchs.
II
M