Tuch, durch Kochen mit einem Zwanzigstel feinesGewichtes schwefelsaurem Eisen, halb so viel Seesalz,und einem Viertel von dieser Menge an Kreide zuberei,tet, und dann mit Rinde gefärbt, bekam eine sehrdauerhafte dunkelbraune Farbe.
Tuch, mit Quercitronrinde und kleinen Portionenvon schwefelsaurem Eisen, und schwefelsaurem Braun«sieln gefärbt, bekam eine helle aber sehr angenehmeDrapfarbe, welche sich durch Znsetzung von etwas Krei«de hernach in Zimmtbraun verwandelte.
Tuch, das mit salpetersalzsaurem Gold zubereitet,und mit Rinde gefärbt wurde, zeigte ein zartes Oll,vengelb. Die Auflösungen von Wismuth, Zink,Spießglanz, Silber, Quecksilber, Bley und Platin,durch verschiedene Säuren bewirkt, gaben mancherleybraune Schatlirungen, als: gelblichbraun, bräunlich,gelb, zimmtbraun, drapfarb und vlivenfarb; wovoneine ausführliche Beschreibung unnöthig ist, weil mansie alle wohlfeiler durch andere Beitzen erhallen kann,und jene kostspieligen Mittel nicht leicht in Gebrauchkommen werden.
Tuch , in Wasser mit einem Zwanzigstel seines Ge«tvichts schwefelsaurem Kalk gekocht und mit Rinde ge»färbt, erhielt eine starke Nankingfarbe. SalpetersaurerKalk brachte auf diese Art ein Muscatnußbraun her«Vor. Salzsaurer Kalk erzeugte eine sehr volle unddauerhafte Drapfarbe, welche, in einigen Rücksichten,den Drapfarben, die durch eine Eisenbasis erhaltenwerden, vorzuziehen ist, besonders weil sie weniger, alsletztere, das Gewebe des Tuchs angreift.