Bleiche« müssen diese Stücke gemangt werden, umihnen eine glatte Oberfläche zu geben, das Gewebe sogleich als möglich zu machen, und dadurch die gehörigeAnlegung der Beitzmittel zu befördern, welche, nach,dem sie durch Stärke, Kraftmehl oder Gummi verdicktworden sind, mit Modeln (Druckformen) oder mit,telst des Cylinders (der Walzendruckmaschine) aufge,tragen werden; womit diejenigen, die zu diesem Ge«schaste gebraucht werden, hinlänglich bekannt sind. Istdieses geschehen, so muß man die Stücke in der Stu,benhitze wohl trocknen, damit die Eßigsanre verdünste,welche die Basis in einem Zustand von Auflösung er,hält, und damit letztere sich reichlicher niederschlage,und auf die Poren des Tuches ffttre.
Nach dem Trocknen folgt das Neinignngsgeschaft.Dieses wird in einem Kessel mit fast so warmem Was,ser, als die Hand leiden kann, und frischem Kuhmistbewirkt. In dieser Mischung werden die Stücke raschherumgedreht, um das Dicke der Beitze oder der Bei,Hen aufzulösen, und alle nicht festsitzenden, überfiüßi,gen Alaunerbe, oder Eisentbeilchen zu trennen, welcheder Kuhmist einwickelt, und dadurch hindert, sich aufdie Stellen, die man weiß lassen will, zu verbreitenund anzuhangen; denn hier würden sie die Basis zukünftigem Schmutz, und zur Verfärbung werden, undschwer zu entfernen seyn. Nun werden die durch unddurch geweichten und sodann in reinem Wasser ausge,waschenen Stücke zum Färben mit der Quercitronrindegeschickt seyn. *)
) Um Zeit unb Mühe zu spaoen, reinigen. Vie Kattundruckcroft zu viele Stücke gedruckten KattunS in derselben gcrin-