Band 
Zweiter Band.
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217
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In manchen Fallen vermischt man in demselbenStück Zeug Krappfarben mit den Quercitronrindenfanden; aber in diesen Fällen muß der Krapp zuerst durchein abgesondertes Verfahren gefärbt werden, dem znFolge die Veitze oder die Beiyen nur in so ferne auf,gedruckt werden, als die Krappfarben sich ausdehnendürfen; wenn die Stücke dann getrocknet, gereinigt,mit dem Krapp gefärbt, und darauf in Kleienwassergewaschen und gebleicht worden sind, müssen sie ge,mangt und tüchtig gemacht werden, eine zweite Bei,Hung für die Quercitronrinde anzunehmen, wobei dieStücke, wie oben angegeben ist, gedruckt- getrocknetund gereinigt werden. 53 )

gen Wasserinenge (mit Kuhmist), die dadurch mit deneisenhaltigen Beitzen, mit Gallapfeln, Kampescheholz ic.überladen wird , welche Stoffe gewöhnlich mit jenen Bei-den vermischt sind, und durch ihre Verbindung mit denAlaunerdc in den Theilen, die man gclb färben will, noth-wendig diese letztere Farbe verschlechtern.

53) Hiehti ist nöthig, daß, nachdem die aus Krapp gefärbteWaare durch das Kleienbad und die Bunt - oder Rasen-bleiche vollständig gereinigt worden, bei dem nächstfolgen-den starben der mit cßigsaurcr Thonerde oder eßigsanrenrEisen gedruckten Waare die Färbung in dem Quercitron-rindenbadc nnr mäßig heiß, etwa 50-55- Reanmür undunter Zusatz von thierischem Leim geschehe, wodurch dasPigment sich nur wenig und locker in den weißen Grund-schlägt. Um diesen ganz rein und sarbelos zu erhalten,pflegt man solche mit Quercitronrinde gefärbte Waaren ei-nem'mäßig heißen Klcicnbade zu unterwerfen, indem mairsie zweimal, mittelst der Winde oder des Haspels, in ei-nem Bade von 70 - 75 0 Reanmür hin und wieder nimmt,wodurch ein vollkommen günstiges Resultat erreicht wird.