Band 
Zweiter Band.
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gen zu lassen, ist hinreichend, wenn man ein zartesGelb verlangt. Ich fand es leicht (fahrt der Schrei-ber fort), die Oliven, und Drapfarben im Kessel znbehandeln. Für diese bediene ich mich der Rinde,welche schon einmal für die gelbe Farbe gesotten wor-den ist. Sieben oder acht Pfund derselben werden infünf und zwanzig Gallonen Wasser gekocht; sodanngieße ich das Ganze in einen Kessel, der ungefähr » 9 oGallonen hält; durch diese Flüßigkeit ziehe ich nunbeiläufig 22S Ellen vollkommen rein gewaschenes Tuch,oder, wenn es schweres Zeug ist, nur 180 Ellen (Yard»)und wende das Tuch rasch darin um. Ich fange miteinem mäßigen Feuer an, welches in einer HaldenStunde so verstärkt wird, daß das Wasser beinahe ko-chend wird. Jetzt nehme ich, besonders wenn esTau den färben belrisc, ein wenig Snmach, der einebeträchtliche Hitze erfordert, ehe er eine gute Wirkungzeigt, und aus diesem Grunde halte ich ihn zu demGelb, welches die Rinde mit so wenig Hitze liefert,für unbrauchbar. Selten habe ich mehr als eine Stun-de zu solchen Oliven - Drap, und Taubenfarben ge-braucht ; und ich füge niemals zu gleicher Zeit Gelbdazu, weil der Grund auf diese Art so sehr verunreini-get wird, daß er mehr Bleichen erfordert, als dasGelb ohne Nachtheil ertragen kann ; die Drap - Olk,ven - und Taubenfarben hingegen halten das Bleichenaus und bleiben ungeschwacht, nachdem der Grundvollkommen weiß geworden ist." Diese Beschreibungbeschließt der Verfasser folgendermaßen: „Mit derRinde konnte ich mehr Manigfaltigkeit in der Färbung,als mit jedem andern, jetzt bekannten, Färbestvff her-vorbringen ; es ist angenehm mit derselben zu arbeiten,weit sie ihre Wirkung sehr schnell zeigt, und sie ist