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Vei Bereitung dieser Mischung muß man jedochSorge tragen, sie nur so stark zu verdicken, als nöthigist, um das Ausfließen oder Verbreiten über die Um,risse zu verhindern °, denn jeder höhere Grad der Vor»dickung würde den Farbestoff hindern, hinlänglich indie Fasern des Leinen oder der Baumwolle eknzudrin,geu, und es würden so die Farben nur oberflächlichund schwach werden. 63 )
Wenn diese prosnbstautive Mischung (welche ichmit Nro. i. bezeichnen will) gehörig bereitet» und mitdem Pinsel oder auf eine andere Art auf Leinen oderBaumwolle gebracht worden, so müssen die Zeuge inder Stubenhitze sehr gut getrocknet werden, woraufman sie in Kalkwasser einweicht und dann in reinemfließendem Wasser auswäscht oder in dasselbe hängt,um die überflüßige Farbe hinwegzuspülcn. Hat mankein fließendes Wasser, so soll man anderes, das manmit Kalk oder Kuhmist verdickt hat, reichlich zu diesemZwecke anwenden.
Auf diese Art erhält man ein gutes lebhaftesGelb, das zwar nicht ganz so dauerhaft als dasjenigeist, welches man gewinnt, wenn die Beitze zuerst altlein, und dann erst der Farbestoff durch örtliches Fär,ben aufgetragen wurde, das aber doch der Einwirkungder Sonne und Lust, auch des Seifenwassers, so lan,
<>z) Herr Bancrvst spricht sich hier sehr schon über die An»Wendung der Verdickungsniittcl aus. Möchte dieser höchstwichtige Gegenstand der Zeugdruckerei und Färberei vonjedem Fabrikanten und Koloristen so aufgefaßt werden,als er es in aller Rücksicht bei der praktischen Ausführungim Großen verdient