ge zu widerstehen im Stande ist, daß es die Benennungeiner festen Farbe beinahe verdient.
Doch muß man hier bemerken, daß dieses Gelb,Obgleich beinahe oder ganz so hoch als dasjenige, wel,ches durch das örtliche Färben mit Wau oder mit derQuercitronrinde hervorgebracht wird, doch nicht sohoch und voll sich zeigt, als zu dieser Art der Auftra,gurig zu wünschen ist; denn die Farben, welche manmit dem Pinsel aufträgt, stehen zu den andern Far-ben, zwischen welche sie gemischt werden, in einem nursehr geringen Verhältnisse, daher müßen sie ausfal,liend voll seyn, damit sie nicht übersehen werden;und nur in dieser Hinsicht hat die Farbe, welche manaus den französischen Gelbbeeren (Rhamnus infectorius)erhält und Beerengelb nennt, einige Zufriedenheit ge-währt, da sie sonst unter allen andern die flüchtigsteund täuschendste ist. Um die Kattundrucker vor allerVersuchung zu bewahren, eine Farbe zu gebrauchen«welche nur nügerisch ist, und daher niemals gebrauchtwerden sollte, habe ich verschiedene Versuche mit derQuercitronrinde in Verbindung mit fast allen mir zuGebote stehenden Beitzen oder Basen gemacht. Vondiesen haben mehrere einen glücklichen Erfolg gehabt,nur sind die Mittel, die zu einigen jener Basen ange,wendet wu den, entweder für den allgemeinen Ge-brauch zu kostbar oder in der Anwendung mit einigenCchwierigkeilen verbunden, besonders für Personen,die noch nicht hinlängliche Erfahrung in chemischen Ar,beiren besitzen. Gegen andre Basen hingegen habenkeine Einwendungen statt, und in dieser Hinsicht glau,be ich unter den verschiedenen Mitteln, das Querci,trongelb zu Tafeldruckfarben anwendbar zu machen undzugleich seine Dauerhaftigkeit zu vermehren, das taug,