liebste und beste in dem salpetersauren Kupfer und sal«pererfauren Kalk gefunden zu haben, welche man dem«nach zu der eben beschriebenen Mischung Nro. i. hin«zus. tze, um das Quercirrongelb zur prosubstantiven ört«lichen Austragung hervorzubringen. *) Es ist zwarwahr, daß auch einige Zinnauflösungen ein höheresGeld mit der Quercitronrinde geben; aber es haben darbei zwei Einwendungen statt, deren ich nachher beson«ders gedenken will.
Wenn man Kupfer in kleinen Stücken, und nursehr wenig auf einmal, in ein weites offenes Glasbringt, das nur zum Theil mit einfachem Scheidewas«ser (Salpetersäure) gefüllt ist, und zwar so lange,bis die Saure nichts mehr von dem Metall auflösenkann, hierauf aber die Kupferauflösung der freien Luftaussetzt, so wird sie sich bald gänzlich in blaue Crystak«len verwandeln, welche das von mir angegebene salpe«tersaure Kupfer darstellen. Man kann ein und einViertel Pfund von diesem Salze zu den drei Gallonendes prosubstantiven Gelb Nro. i. setzen, nebst vier Un«zen von reinem ungelöschtem Kalk, der vorher mit achtUnzen einfachen Scheidewassers vermischt worden ist.Reine Austerschaalen oder gut gebrannter Marmor wer«den den besten Kaik zu diesem Zwecke liefern, welchergepulvert werden muß, ehe man ihn in das Scheid»
*) Man erhält eine sehr wohlfeile und nützliche Zusammen-setzung dieser Art, wenn man in einen starken Absudvon Quercitronrinde eine Mischung von gepulvertemAlaun mit der Hälfte seines Gewichts schwefelsaures Ku-pfer, und einem Achtel seines Gewichts kohlensaures Na-tron giebt, und die Mischung nachher mit einer Gamnii-auflösung, wie gewöhnlich, verdicket.