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Zweiter Band.
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dere, den Anwohnern der 2uyäerrss darüber ertheilteFreiheiten befördert; und Großbritannien mag langeZeit hindurch jährlich zwei Millionen holländische Gul<den (beinahe 300,000 Pfund Sterling) für Seeländüschen Krapp bezahlt haben, *) welcher, wie ich glamde, nie anders als zubereitet ausgeführt worden.

derselbe in der Verschiedenheit der Erdgegenden, des BSrdens, des Klima's und der Behandlung selbst. In Frank-reich wurde durch den Minister Berlin levantischerKrappsaamen aus Smyrna verschrieben, und unter die.Landwirthe des südlichen Reichs vertheilt, wo der Anbaugut von statten gieng, so daß das mittägliche Frankreichjetzt im Slande ist, eine beträchtliche Menge Krapp selbstdem Auslande zu überlassen.

*) Berthollet scheint eS für ungewiß zu halten, ob derKrapp der Alten dem unsrigcn gleich war; ich kann aberkeine hinreichende Ursache finden zu zweifeln, daß er eineder von unsern europäischen Färbern jetzt gebrauchten Ar-ten gewesen sey. Es ist allerdings richtig, daß sowohl inHinsicht dieses, als der meisten andern Erzeugnisse dieBeschreibungen, welche uns die Griechen und Römer da-von hinterließen, nicht so genau und charakteristisch sind,als sie hätten seyn sollen; indessen stimmen sie in vorlie-gendem Falle mit der gewöhnlichen Färberröthe(Krapp) wohl überein. OioSkorideS führt den Krappunter dem Namen EgeuSradavov (Ereuthodanon), dener bei den Griechen trug, auf, und beschreibt seinen lan-gen viereckichten Stengel als mit Häckchen bewaffnet, undfeine Blätter als in Sternform rings um die Gelenkesitzend; die Farbe der Frucht schildert er als vom Grüne»inS Rothe und endlich ins Schwarze sich ändernd, undfetzt endlich hinzu, daß seine dünnen Wurzeln roth sindund zum Färben dienen, zu welchem Zwecke sie auch mit