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Zweiter Band.
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üm den Krapp auf diese Art zuzubereiten, werdendie Wurzeln, nachdem sie aus der Erde gezogen, vomStaube befreit und in Stubenhitze getrocknet wordensind, auf ausgehöhlte eichene Blöcke gelegt, auf derenjedes sechs unten mit Eisen beschlagene Slößci, welchedurch Pferde in Bewegung gesetzt werden, auffallen»Das erste Stampfen trennt die kleinen Wurzeln, undpulvert sie nebst der Haut oder Schale der größer» undder Erde, die daran hängen geblieben seyn mag. Die,srs Pulver wird dann abgefiebt, besonders in Fäßerverpackt, und im wohlfeilen Preiße unter dem Namenmor nuiii verkauft. Gewöhnlich ist es in England nurunter dem Namen mull bekannt, und wird bloß zn

großem Dortheil in Galliläa, bei Ravenna in Italien, inGacien Je. gepflanzt wurden, (f. lib. III. cnp. 160.).Die Beschreibung dei Theophrastus (bist. plant. IX.c. 24.) stimmt seht wohl mit obiger des DioSkorideSuberrin; Plinius erwähnt des KrappS und seines Ge-brauches zum Färben der Schaafwolle an drei verschiede-nen Orten., und unter dem Namen, den er noch trägt,nehmlich Rubia, den er dem griechischen Namen beisetzt.Im XXIV. Buch, II. Kap. und im XIX. Buch, 3. Kap.sagt er: „er wächst sowohl wild als durch Pflanzungmittelst Ableger; der Krapp von Italien ist sehr geschätzt,vorzüglich der um die Dörfer bei Rom wachsende."Hierauf vergleicht er ihn mit einer Art von TLiken(velob, ervilia), und setzt hinzu, daß er einen stachlich-ten Stengel mit Gelenken habe, derer jedes von fünf inKreis - oder Sternfocm herumsitzenden Blättern umgebensey. Verum spinosis ei caulis : geniculatus hic est,quinis circa articulos in orbe soliis,