wohlfeilen dunklen Farben gebraucht. 7o ) Ein jtctttegStampfen sondert ungefähr ein Drittel der übrigengräßern Wurzeln; dieses Pulver wird gesiebt, besonrders gepackt, xorc Zemeen (gemeines Krapp , Pulver)genennt, und hier unter den Namen gemeen, oder xs-meei,8 verkauft. Das dritte und letzte Stampfen Uetfert das übrig gebliebene, oder den innern, reinen undglänzenden Theil der Wurzeln, welcher, wie Millerangiebt, unter dem Namen Lor Kraps verpackt, aberin dieser Gegend bloß Crop-Krapp (crop nudder)genannt wird. *) Manchmal wird der ganze übrig g»bliebene Theil, nachdem der Mull abgesondert worden,gemahlen, gesiebt und unter dem Namen onberoosdezusammen verpackt, welches ungefähr aus einem Drit,tel Gemeen und zwei Drittel Crop besteht. In See,land wird der Krapp bei sehr mäßiger Hitze getrocknetund das letzte Stampfen bei Nacht verrichtet, wettman glaubt, daß das Tageslicht den Glanz der Farbevermindere. Ist der Crop, Krapp neblichter Atmos,phäre ausgesetzt, so zieht er Feuchtigkeit an und wirddadurch, sehr verschlechtert. 71 )
70) Bei uns wird der Mullkrapp von den Schwarzfärbern blosfür schwarz und braun verarbeitet, und findet weder inder Schaafwollenfärberei, noch viclweuiger in der Kattun-druckerei Anwendung.
•) Der Mull heißt aus Französisch „garane® courte,«der Gemeen „garance mi-robee“ und der Crop„garance robec“ und auch „garance grappc.“
71) Da Herr Bancroft den Krapp nicht mit der Ausführ-lichkeit behandelt hat, welche dieß vielleicht wichtigste roth.