— 275 —-
Theilchen von einer glänzend rothen Farbe ettfc
2) eben so viel Wasser auf jede ioo Pfund Krapp, nebsteinem in kaltem Wasser aufgelösten Pfund Honig; oder
3) eben so viel Wasser und Krapp und 2 Pfund Honig;oder 4) io Kannen Wcineßig zu ioo Pfand Krapp; oder2) iz Kannen Wasser, in welchem man 2 Pfund Soda(Aschensalz) warm aufgelöst hat- Sobald man diese«vorn Feuer wegthut, mischt man 3 Pfund Schaaskorh bei,welcher während dem Mai vorher gesammelt und getrock-net worden seyn muß. Dieses alles läßt man z oder 4Tage lang eingeweicht stehen, rührt es von Zeit zu Zeitum, und läßt cS endlich ruhen. Hierauf zieht man dieBrühe ab, welche auf einen Zentner Krapp hinreichendist-
Diese 5 verschiedenen Mischungen sind nicht für jedeArt von Krapp gleich gut zu gebrauchen; die Erfahrungmuß lehren, welche von ihnen den Vorzug verdiene.Wenn der Krapp gedroschen ist, schüttet man ihn in einegroße Kufe, oder besser, man legt ihn auf den steinernenBoden eines Wasscrbchältnisses. Zwei oder drei Tagehind.-ch benetzt man ihn mit einer von obigen Brühen;hernach breitet man ihn auf dem Boden auS, bis daß erhalb getrocknet ist. Hiebei muß man ihn oft umlegen,oder mit einer Schaufel umrühren, damit er nicht schimm-licht werde. Der Krapp wird entweder in großen Hand-mühlen oder in Stampfmühlen, dergleichen man zuM Oel-schlagen gebraucht, gemahlen. Wenn die Wurzeln durchdie Mühle gegangen sind, so werden sie klebrigt nud knol-lig; dem ungeachtet zieht man daraus dnrch das Siebendie erste Art von Krapp. Das ist uun bloßes feines Pul-ver, man nennt es garaoce robee, ungeschälten Krapp-Was nicht durch das Sieb gehet, wird auf das Rene ander Sonne getrocknet, gemahlen und gesiedet. Das Mehldavon ist besser, als das erstere, man nennt es garant*non robee , geschälten Krapp, Das beim Sieben Zurück«
S»