Band 
Zweiter Band.
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FLrbestoff iiSt sich nicht so schnell und in so großer

die Holländer dieser Sorte gegeben haben, ztcns e»«eo. Dieses Gemisch wird nach den vorigen Maaßregelngemacht, mit dem Unterschiede, daß man nur ein Theilvon der guten Sorte oder von »er zweiten Stampfunghinzuthut, anstatt, daß man vorher zwei damit ver-mischt hat. gtens Nulloo. Diese Sorte ist das Ueber,bieibscl von der ersten und von der zweiten Sorte, wennsie gesiebt sind, weswegen sie bloß aus Staub und Keh-rigt aus den Magazinen besteht, und von keinem ordent-lichen Handelsmann oder Färber gekauft wird. Es giebtFabrikanten, weiche diese Sorte noch ein Mal durch dieStampfe kaufen lassen, um ihn desto vortheilhafter zu be-nutzen. Ucdrigens geht nichts verloren; denn die Ueber»LIeibsel, sogar was man in den Darren und ücfcn zusam-menkehrt , werden entweder mit dieser gten Sorte ver-mischt, oder besonders verkauft; selbst der Mühlenstaubwird in Ballen gepackt und unter dem Namen Berg zumWer laufe gebracht.

Die Gierigkeit und der Durst nach Gewinn habenvon jeher auf die schönsten Veranstaltungen Einfluß ge-habt. Daher schreibt sich der Ursprung so mancher gesetz-lichen Verordnungen. Kaiser Karl hat dergleichen, wäh-rend seiner Herrschaft über die Bataver, eingeführt, undseine heilsamen Anordnungen bestehen noch heut zu Tageauf der Insel Schvuweu. Daher komnit es , baß mandem Krappe, welcher auf dieser Insel erzeugt wird, denVorzug giebt; denn die beeidigten Eigenthümer und Pflan-zer müssen, kraft jener alten Gesetze, allen Krapp, derdaselbst wächst, als acht bescheinigen. Beim Geschaue»gestatten sie als Tara, von Erde und Sand, nicht mehr«i« acht Prozent für die Sorte, die man daselbst Krappnennt; acht Prozent bei dem l'ond«roc,k<le; und zwölfProzent für die gemeine Sorte. Wenn die Fässer geschautund für Kaufmannsgut erkannt sind, so werden sie nach